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Pensionskassen: Veranlagung im ersten Quartal 2021 bringt Plus von 1,85 Prozent

Trotz Weltwirtschaftskrise und Pandemie beginnen die heimischen Pensionskassen das Jahr 2021 mit einem starken Quartals-Ergebnis.

Pensionskassen
© WKÖ

Die Finanzmärkte haben mit der Corona-Pandemie weitgehend abgeschlossen, scheint es. Auf den Aktienmärkten geht es vor allem um den erwarteten Aufschwung der Wirtschaft. Dieser wird jedoch weltweit unterschiedlich verlaufen. Es herrschen also immer noch herausfordernde Zeiten für institutionelle Anleger.  

Die österreichischen Pensionskassen haben im Corona-Jahr 2020 trotz Weltwirtschaftskrise ein Plus von 2,55 Prozent erwirtschaftet. Im ersten Quartal des neuen Jahres setzt sich dieser positive Trend fort: Binnen drei Monaten konnte eine Wertsteigerung von 1,85 Prozent erzielt werden. Hauptgründe dafür sind die positiven Entwicklungen an den Aktienmärkten und ein steigender US-Dollar. 

"In diesen schwierigen Zeiten bewährt sich die professionelle und aktive Veranlagung der heimischen Pensionskassen, die auch die Stabilität des Systems insgesamt zeigt", sagt Andreas Zakostelsky, Obmann des Fachverbandes der Pensionskassen in der WKÖ.  

Pensionskassenvertrag für alle Arbeitnehmer in Österreich 

Derzeit sind rund eine Million Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Begünstigte einer Pensionskassen-Lösung. "Es müssen aber rasch betriebliche Zusatzpensionen für alle Österreicherinnen und Österreicher ermöglicht werden", fordert Zakostelsky. Bereits bisher führt die demographische Entwicklung zu steigenden Kosten für das staatliche Pensionssystem. Die massiven Staatsausgaben aufgrund der Corona-Pandemie und zur Bewältigung der damit einhergehenden Wirtschaftskrise erhöhen den Druck noch weiter. "Ein rascher Ausbau der Zusatzpensionen durch die Schaffung entsprechender politischer Rahmenbedingungen ist auch volkswirtschaftlich gesehen ein wichtiger Schritt, um die Lebensqualität im Alter zu sichern“, ergänzt Zakostelsky.  

Der von den Pensionskassen vorgeschlagene und auch von der Regierung im Regierungsprogramm angesprochene General-Pensionskassenvertrag könnte hier rasch Abhilfe schaffen – ohne zusätzliche Kosten. Damit wird allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ermöglicht, ihre Abfertigungssummen anlässlich des Pensionsantrittes an eine Pensionskasse zu übertragen, um dadurch eine lebenslange Zusatzpension zu erhalten. 

Über den Fachverband der Pensionskassen 

Der 1992 gegründete Fachverband der Pensionskassen ist die Vertretung aller betrieblichen und überbetrieblichen Pensionskassen Österreichs und gehört zur Bundessparte Bank und Versicherung der Wirtschaftskammer Österreich. Derzeit sind fünf überbetriebliche und drei betriebliche Pensionskassen Mitglied im Fachverband. 

Bei Pensionskassenverträgen zahlen ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen in Pensionskassen monatlich Beiträge ein, die später in der Pension verzinst ausbezahlt werden. Derzeit haben mehr als 995.000 ÖsterreicherInnen oder 23 Prozent der österreichischen ArbeitnehmerInnen Anspruch auf eine Firmenpension. Insgesamt veranlagen die acht Pensionskassen derzeit ein Vermögen von mehr als 25 Mrd. Euro – sie sind der größte private Pensionszahler Österreichs. (PWK180/PM)

 http://www.pensionskassen.at

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