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Pensionskassen: Plus 4,78 Prozent im ersten Halbjahr 2021

Heimische Pensionskassen nutzen die Entwicklung der Finanzmärkte optimal

Geld und Aktienkurse
© Bilderpool

Die Hoffnung auf die Überwindung der Corona-Pandemie hellt die wirtschaftliche Stimmung zunehmend auf. Erfolgreiche Impfkampagnen, mehr und mehr Öffnungen in den meisten Ländern und das wieder mögliche Reisen stützen positive wirtschaftliche Erwartungen. Zudem sanken die Arbeitslosenzahlen zuletzt stark. Damit haben auch die Aktienmärkte deutlich angezogen und hohe Niveaus erreicht. Unterstützt wird diese Entwicklung auch durch die Zentralbanken, die weiter hohe Liquidität zur Verfügung stellen. 

Die österreichischen Pensionskassen, die bereits im vergangenen Jahr trotz Weltwirtschaftskrise ein Plus von 2,55 Prozent erwirtschaftet haben, nutzen diese Entwicklungen im Sinne ihrer Berechtigten: Im ersten Halbjahr 2021 konnten die Pensionskassen für das veranlagte Pensionsvermögen eine Wertsteigerung von 4,78 Prozent erzielen.

"Die Zusatzpensionen der heimischen Pensionskassen sind gerade in herausfordernden Zeiten besonders wichtig für die Menschen. Unser System beweist nach 30 Jahren erneut: Es ist krisenfest und nachhaltig erfolgreich", sagt Andreas Zakostelsky, Obmann des Fachverbandes der Pensionskassen.

Rascher Ausbau der betrieblichen Zusatzpensionen gerade auch wegen hoher Corona-Ausgaben wichtig

Derzeit profitiert erst ein Viertel der heimischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als Begünstigte von einer Pensionskassen-Lösung. Um allen Österreicherinnen und Österreichern die Vorteile der betrieblichen Altersvorsorge zu ermöglichen, sollte der im Regierungsprogramm festgeschriebene General-Pensionskassenvertrag jetzt umgesetzt werden. Damit wird allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ermöglicht, ihre Abfertigungssummen anlässlich des Pensionsantrittes an eine Pensionskasse zu übertragen. Im Zusammenspiel mit einer Incentivierung von Eigenbeträgen wird damit eine hervorragende Basis für eine lebenslange Zusatzpension geschaffen. "Ein rascher Ausbau der betrieblichen Zusatzpensionen ist gerade aufgrund der demografischen Entwicklung und der massiven Staatsausgaben während der Corona-Pandemie dringend geboten", erklärt Andreas Zakostelsky. 

Über den Fachverband der Pensionskassen

Der 1992 gegründete Fachverband der Pensionskassen ist die Vertretung aller betrieblichen und überbetrieblichen Pensionskassen Österreichs und gehört zur Bundessparte Bank und Versicherung der Wirtschaftskammer Österreich. Derzeit sind fünf überbetriebliche und drei betriebliche Pensionskassen Mitglied im Fachverband.

Bei Pensionskassenverträgen zahlen ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen in Pensionskassen monatlich Beiträge ein, die später in der Pension verzinst ausbezahlt werden. Derzeit haben mehr als 995.000 ÖsterreicherInnen oder 23 Prozent der österreichischen ArbeitnehmerInnen Anspruch auf eine Firmenpension. Insgesamt veranlagen die acht Pensionskassen derzeit ein Vermögen von mehr als 26 Mrd. Euro – sie sind der größte private Pensionszahler Österreichs.


(PWK362/JHR)

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