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Pensionskassen im dritten Quartal mit einem Plus von 1,79 Prozent

Klare Aufwärtsentwicklung – bis Ende des Jahres trotz Volatilität noch Erholungspotenzial

Pensionskassen
© wkö

Die Covid-19-Krise und der Lockdown im Frühjahr 2020 haben weltweit starke Einbrüche der Wirtschaftsleistung und der Börsenkurse bewirkt. Aber seit dem zweiten Quartal gibt es auf den Finanz- und Kapitalmärkten wieder klare Aufwärtsentwicklungen. Die Pensionskassen haben ihre Assets in dieser Erholungsphase sehr professionell veranlagt und konnten im dritten Quartal 2020 ein Plus von 1,79 Prozent erwirtschaften. Damit liegt das Veranlagungsergebnis der österreichischen Pensionskassen Year-to-date (Gesamtjahr) derzeit bei durchschnittlich minus 2,79 Prozent. 

"Die professionelle Veranlagung bei den heimischen Pensionskassen ist in diesem Krisenjahr ein entscheidender Faktor für den Aufholeffekt. Bis Ende des Jahres sehen wir noch Erholungspotential, obwohl die Volatilitäten hoch sind", erklärt Andreas Zakostelsky, Obmann des Fachverbandes der Pensionskassen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). 

Langfristige Performance - für Zusatzpensionen zählen die Erträge über Jahrzehnte 

Langfristig wirkt sich ein Einbruch wie im Frühjahr auf die meisten Pensionen kaum aus, denn für Zusatzpensionen zählen die Erträge über Jahrzehnte. Der langjährige Veranlagungserfolg liegt bei den Pensionskassen sehr deutlich über praktisch allen anderen Veranlagungsformen. Auch die positiven Effekte einer ökologisch nachhaltigen Veranlagung werden immer deutlicher sichtbar.

Der "Reservekanister" ist gut gefüllt

Zudem haben die Pensionskassen aufgrund des sehr guten Veranlagungsergebnisses des Vorjahres (mit einer durchschnittlichen Performance von plus 11,8 Prozent) Reserven gebildet. Diese sogenannten "Schwankungsrückstellungen" sind mit dem Reservekanister eines Autos vergleichbar. Sollte zum Jahresende Bedarf bestehen, bieten diese Reserven die Möglichkeit, das Ergebnis entsprechend abzufedern. (PWK469/JHR)

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