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Papierindustrie feiert 60 Jahre Ausbildungszentrum 

Competence in Paper

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Die „Papiermacherschule Steyrermühl“ feierte am 15.9.2017 gemeinsam mit der österreichischen Papierindustrie ihr 60-jähriges Bestehen als Ausbildungszentrum (ABZ) der Papierindustrie. Rund 100 Gäste kamen zum internationalen Festakt im Papiermachermuseum. 

Der Präsident des Schulvereins der Papierindustrie, Ernst Brunbauer, führte in seiner Eröffnungsrede aus, welche Bedeutung gut ausgebildeten MitarbeiterInnen in einer technologisch hochkomplexen produzierenden Industrie zukommt. Umfassendes Wissen und Engagement der PapiertechnikerInnen gelten heute als Basis, um die global bedeutende Marktposition der österreichischen Papierindustrie zu halten und weiter auszubauen.

Ausbildung mit Zukunft

Die Notwendigkeit der Einrichtung einer zentralen Ausbildungsstätte für die gesamte Papierindustrie wurde schon vor 60 Jahren erkannt. Damit wurde der Standard zu einer einheitlichen Ausbildung festgelegt, welche zukunftsorientiert den Bedürfnissen der Industrie gerecht wird. Mehr als 3000 AbsolventInnen haben im Rahmen des Fernlehrkurses die Lehrabschlussprüfung als PapiertechnikerIn erfolgreich abgelegt. Als berufsbildende mittlere Schule mit Öffentlichkeitsrecht deckt die Werkmeisterschule des ABZ Steyrermühl auf internationalem Niveau den Bedarf an Fachkräften ab. Kraftwerkerausbildung und spezielle papiertechnische Seminare und Kurse komplettieren den Umfang der Erwachsenenbildung, welche auch ihren Niederschlag in maßgeschneiderten Firmenprojekten findet.

Die mittlerweile 60-jährige Erfolgsgeschichte des ABZ begründet sich auf:

  • Gut ausgebildete Arbeitskräfte sind ein Erfolgsfaktor der heimischen Papierindustrie.
  • Eine erstklassige Aus- und Weiterbildung ist gerade in einer Hightech Branche wie der Papierindustrie Grundvoraussetzung für ein Bestehen im internationalen Wettbewerb.
  • Das ABZ dient als Wissensdrehscheibe für die gesamte Branche.
  • Die Branche hat traditionelle Ausbildungskonzepte sowohl an moderne Standards als auch an die Bedürfnisse der Firmen angepasst.
  • Durch die Beschäftigung von ExpertInnen aus der Industrie als LehrerInnen wird den KursteilnehmerInnen praxisnaher Unterricht geboten.
  • Es erfolgt eine erfolgreiche Kooperation mit Ausbildungsstätten in anderen EU-Staaten.
  • Es gibt ein branchenweites ExpertInnen-Netzwerk durch firmenübergreifende Ausbildungsstandards.
  • Das ABZ bietet jungen Menschen beste Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen.

Als Vertreter des Landes OÖ überbrachte LAbg und Bgm. Rudolf Raffelsberger die Grußworte des Landeshauptmannes und würdigte die Leistungen der Papierindustrie insbesondere für den ländlichen Raum. 

Eine moderierte Podiumsrunde mit VertreterInnen aus Industrie, Ausbildung, Sozialpartner, Zukunft-Technologie und einem Absolventen spannte einen breiten Bogen zu den Themen Prioritäten in der Ausbildung über grundlegende technologische Entwicklungen bis hin zu erfüllten Erwartungshaltungen.

Die Feierlichkeiten fanden ihren Abschluss in geführten Exkursionen durch das ABZ, das Papiermachermuseum und die Papierfabrik UPM Steyrermühl. (PWK714/US) 

v.l.: Max Oberhumer (Sappi, Präsident Austropapier), Ernst Brunbauer (Lenzing Papier, Präsident Schulverein), LAbg.Bgm. Rudolf Raffelsberger, Bezirkshauptmann Alois Lanz, Bgm. Fritz Feichtinger (Laakirchen), Michael Coutandin (GF Ausbildungszentrum)
© austropapier v.l.: Max Oberhumer (Sappi, Präsident Austropapier), Ernst Brunbauer (Lenzing Papier, Präsident Schulverein), LAbg.Bgm. Rudolf Raffelsberger, Bezirkshauptmann Alois Lanz, Bgm. Fritz Feichtinger (Laakirchen), Michael Coutandin (GF Ausbildungszentrum)

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