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Papamonat: WKÖ offen für Lösungen, die die gesamte Wirtschaft in Summe nicht mehr belasten 

WKÖ-Generalsekretär Kopf: Klein- und mittelbetriebliche Struktur des Wirtschaftsstandorts Österreich bei künftiger Regelung des Papamonats berücksichtigen

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKÖ/M. Knopp

„Die Wirtschaftskammer steht voll und ganz dahinter, dass Mütter und Väter die Kinderbetreuung im Sinne einer guten Vereinbarkeit von Familie und Beruf partnerschaftlich gestalten. Es ist allerdings auf die berechtigten Anliegen aller Betriebe Rücksicht zu nehmen“, kommentiert Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, die Absicht der Bundesregierung, den „Papamonat“ neu zu regeln. Die Wirtschaftskammer begrüßt, dass Bundeskanzler Sebastian Kurz heute beim Ministerrat festgehalten hat, dass die Wirtschaft bei einer künftigen Regelung nicht belastet werden soll. Kopf: „Es darf in Summe keine Mehrbelastung für die Wirtschaft geben. Für kleine und mittlere Betriebe mit wenigen Mitarbeiter etwa ist es sehr schwierig, den Ausfall einer Fachkraft zu überbrücken. Das ist oft eine finanzielle und organisatorische Herausforderung.“

EU-weite Regelung im Auge behalten

Die Wirtschaftskammer, so Kopf, ist bereit, unter dieser Prämisse an einer zukünftigen Lösung gemeinsam mit der Bundesregierung zu arbeiten. Der WKÖ-Generalsekretär verweist darauf, dass schon jetzt die Betriebe bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie viel leisten. So gibt es mehrere Möglichkeiten für Väter, sich an der Kinderbetreuung zu beteiligen - von der Vereinbarung einer Familienauszeit bis zur Väterkarenz. Und nicht zuletzt sollte bei einer künftigen Lösung die demnächst feststehende EU-weite Regelung zu den Ansprüchen von Vätern und Müttern im Auge behalten werden. Nach derzeitigem Stand ist auf EU-Ebene ein Freistellungszeitraum für Väter von 10 Tagen angedacht. (PWK094/RH)

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