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PROPAK 4.0 - Digital in die Zukunft 

Die Digitalisierung eröffnet den Herstellern von Produkten aus Papier und Karton viele neue Möglichkeiten

PROPAK-Pressegespräch in Wien
© PROPAK

Der digitale Wandel ist in vollem Gange. Er durchdringt alle Bereiche und alle Branchen. Von der smarten Produktion über die direkte Vernetzung mit Kunden und Lieferanten bis hin zu digitalen Geschäftsmodellen und neuen Anforderungen an Mensch und Arbeitsmarkt. 

Was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert. Das gilt auch für die Herstellung scheinbar so analoger Produkte wie jener aus Papier und Karton. „Wir müssen die Digitalisierung als Riesenchance sehen“, sagt KR Mag. Georg-Dieter Fischer, Obmann PROPAK und CEO Smurfit Kappa Group Corrugated Central Europe.

Produkte aus Papier und Karton sind vielfältig und jeder von uns kommt täglich mit ihnen in Berührung, ohne darüber nachzudenken, wie und wo diese produziert werden. Rund 100 Unternehmen der PROPAK entwickeln attraktive Verpackungen für Konsumgüter, veredeln Produkte durch Bedrucken und Beschichten und kombinieren diese mit anderen Werkstoffen wie Aluminium, Kunststoff und Metall. Ob Hygieneartikel, Tragtasche, Medikamentenschachtel, Getränkekarton, Broschüre, Spielkarte, Etikett oder Zigarettenpapier – allen gemeinsam ist die Notwendigkeit modernster Produktionsverfahren und -abläufe und hier eröffnet die Digitalisierung für die PROPAK-Unternehmen, deren Mitarbeiter/innen und den Standort Österreich eine Fülle neuer Möglichkeiten.

Digitalisierung eröffnet neue Chancen

Wichtig ist dabei, die Stärken der Branche zu erkennen und zu fördern. „Der globale Wettbewerb wird über die Produktionskosten­ geführt, daher müssen wir verstärkt mit Know-how und Innovationen punkten, um die individuellen Kundenwünsche immer schneller erfüllen zu können“, betont Fischer im Rahmen eines Pressegesprächs vor Journalisten in Wien. 

Qualifizierung: Skills for the future

Gerade die Digitalisierung und die demographische Entwicklung (Alterung, Migration) führen zu neuen Anforderungen an Berufe und Tätigkeiten in der Branche: Komplexere Aufgaben, der Umgang mit neuen Technologien an der Schnittstelle Mensch und Maschine sowie Team- und Projektarbeit bestimmen die Arbeitsabläufe in den Unternehmen. Aus- und Weiterbildung sowie Re-Qualifizierungen auf allen Ebenen werden zukünftig eine (noch) größere Bedeutung erfahren. „Die Wirtschaft profitiert von einem exzellent ausgebildeten Facharbeiternachwuchs,“ sagt Obmann Georg Dieter Fischer. 

Insgesamt beschäftigten die PROPAK-Unternehmen 2016 rund 9.100 Mitarbeiter und bildeten 245 Lehrlinge in 25 verschiedenen Berufen aus. Auf dem ‚PROPAK-KarriereBlog’ berichten die Firmen laufend über neue Jobs und präsentieren ihre Assets als attraktive Arbeitgeber (propak.at). PROPAK ist weiters Mit-Initiator des Bachelor-Studienlehrgangs ‚Verpackungstechnologie’ an der FH Campus Wien. 

PROPAK im Jahr 2016: Licht und Schatten

„Allgemein zeigte die Wirtschaft im Jahr 2016 eine eher moderate Entwicklung“, berichtet PROPAK-Obmann Mag. Fischer. Während sich die Dynamik in den USA leicht beschleunigte, blieb das Wachstum in Europa unverändert auf niedrigem Niveau. Auch in den EU-Mitgliedstaaten Zentral- und Osteuropas dauerte die volatile Wirtschaftsentwicklung an. „Auf dem Heimmarkt Österreich erlebte unsere Branche im Jahr 2016 bei Umsatz und Ergebnis Licht und Schatten – ein Spiegelbild zum Jahr davor“, so Fischer. Die Verkaufszahlen an PROPAK Erzeugnissen weisen einen leichten Rückgang um -1,8 Prozent aus – bei einem wertmäßigen Rückgang von -1,7 Prozent auf 2,17 Mrd. Euro. 

Der Export ist hingegen leicht angestiegen. 2016 wurden 712.000 Tonnen (+1,1 Prozent) an Produkten aus Papier und Karton im Wert von 1,58 Mrd. EUR (+1,7 Prozent) exportiert. Die Exportquote der Branche stieg wertmäßig auf 73 Prozent. „Somit ist der Export weiterhin eine große Stütze für unseren Industriesektor“, so Fischer. 

PROPAK 2017: Es geht wieder bergauf 

Der hohe Preis- und Kostendruck wird sich weiter fortsetzen. „Für das laufende Jahr 2017 erwarten wir keine grundlegende Änderung in der Charakteristik der Europäischen Märkte. Im Gegensatz zum Vorjahr sollte jedoch ein leichtes Wachstum von ca. 1 Prozent mengenmäßig erreichbar sein“, sagt Fischer. „Die Märkte werden jedoch weiterhin von Kurzfristigkeit, Unberechenbarkeit und starken Wettbewerbsbedingungen gekennzeichnet sein“. Eine zusätzliche Herausforderung stellt gegenwärtig die Entwicklung der Rohmaterialkosten dar. Quer über die Branche – ob Verpackungshersteller oder spezialisierte Zweige der PROPAK wie beispielsweise die Hülsenindustrie – sind die Unternehmen mit massiven Steigerungen der Papier-/Kartonpreise konfrontiert, die den starken Margendruck weiter verschärfen.

 „Die Absicherung der heimischen Standorte hat für uns oberste Priorität und muss im gemeinsamen Interesse von Arbeitgebern und Arbeitnehmern sein“, so Fischer. „Für eine Branche wie PROPAK mit individueller Auftragsfertigung und sehr volatilem Geschäftsverlauf ist ein modernes Arbeitszeitrecht mit Flexibilisierungsmöglichkeiten, die den heterogenen Anforderungen der Unternehmen gerecht werden, unabdingbar und mehr als nur dringend notwendig.“

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