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Oscar-Nominierung 2022: Sebastian Meises Film „Große Freiheit“ ist der österreichische Kandidat für den Auslandsoscar

Entscheidung der Jury fiel einstimmig aus: „Ein gesellschaftlich relevantes Thema, radikal erzählt – dicht, fokussiert und berührend“.

WKÖ
© WKÖ

Der von der Freibeuter Film produzierte Spielfilm "Große Freiheit" geht für Österreich ins Oscar-Rennen 2022. Die Produktion wurde von einer unabhängigen aus Vertreter*innen der Filmwirtschaft und der Filmschaffenden bestellten Jury als Kandidat für die Kategorie des besten internationalen Films ("Auslandsoscar“) ausgewählt. Das teilten der Fachverband der Film- und Musikwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und die für die internationale Promotion des österreichischen Kinofilms tätige Organisation Austrian Films am Dienstag, den 12. Oktober in Wien mit. 

Die Jury hat sich nach intensiver Diskussion aller eingereichten Filme einstimmig dafür entschieden, den Spielfilm "Große Freiheit“ von Sebastian Meise als österreichischen Beitrag bei den 94. Academy Awards – International Feature Film einzureichen.  

"Große Freiheit“ erzählt von Hans, der im repressiven Nachkriegsdeutschland wegen seiner – damals strafbaren – Homosexualität immer wieder eingesperrt wird, aber beharrlich auf der Suche nach Freiheit und Liebe bleibt. Gleichgeschlechtliche Liebe war in Deutschland bis 1969 unter Strafe gestellt. Der vergleichbare Paragraph in Österreich wurde erst 1971 abgeschafft. 

Aus der Jurybegründung:

Ein gesellschaftlich relevantes Thema, ein aktueller und zugleich historischer Stoff werden radikal erzählt. Der Film ist dicht, fokussiert und berührend. Besonders hervorzuheben sind die reduzierten, umso pointierteren Dialoge. Der Erzählung liegt eine sehr gelungene Dramaturgie zugrunde, die es versteht, Zeitsprünge über drei Epochen zu verknüpfen. Getragen wird die beklemmende Handlung, die beinahe ausschließlich im Gefängnis spielt, von zwei herausragenden Schauspieler-Persönlichkeiten – Franz Rogowski und Georg Friedrich. 

GROSSE FREIHEIT

von Sebastian Meise / produziert von FreibeuterFilm (A), Rohfilm Productions (D)

hergestellt mit österreichischer Unterstützung von: Österreichisches Filminstitut, FISA; ORF, Filmfonds Wien

Regie: Sebastian Meise
Buch: Thomas Reider, Sebastian Meise
Kamera: Crystel Fournier
Schnitt: Joana Scrinzi
mit: Franz Rogowski, Georg Friedrich, Anton von Lucke, Thomas Prenn

"Große Freiheit" hat diesen Sommer beim 74. Festival von Cannes seine Weltpremiere in der Reihe "Un certain Regard“ gefeiert und wurde mit dem "Prix de Jury“ ausgezeichnet. Der österreichische Kinostart von Große Freiheit ist für 19. November 2021 vorgesehen.

Der internationale Verleiher und Streaming-Service MUBI hat die Rechte des Filmes für einige Territorien erworben, unter anderem in Nord- und Lateinamerika und UK, wo er als Verleih den Film auf die große Leinwand bringen wird. 

Die 94. Academy Awards finden am 27. März 2022 im Dolby Theatre in Los Angeles statt.

Die Shortlist wird am 21. Dezember 2021 veröffentlicht, am 8. Februar 2022 sollen daraus die Nominierten bekanntgegeben werden. 

Der Oscar für den besten internationalen Film 2021 ging an "Der Rausch“ von Thomas Vinterberg. (PWK/HSP)

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