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Online first – auch für italienische Delikatessen

Genuss aus Italien bietet Feinkostspezialistin Silke Schmidinger in ihrem Geschäft in Oberösterreich. Dass sie ihr Unternehmen mit einem Online-Shop begonnen hat, machte sich nicht zuletzt in der Coronakrise bezahlt. 

Silke Schmidinger, LaZia
© bader-images.com

Italienische Köstlichkeiten mitten in Oberösterreich: Das bietet Silke Schmidinger mit ihrem Unternehmen LaZia in Bad Schallerbach seit mittlerweile fast 6 Jahren. Im Genussladen mit angeschlossenem Café können Kunden hochwertige Olivenöle, Prosecchi, feine Antipasti und verlockende „Dolci“ und viele andere ausgesuchte Delikatessen aus Italien verkosten und dann auch kaufen. Auch italienische Abendessen und exklusive Feiern stehen normalerweise auf dem Programm. Das alles ist durch die Maßnahmen gegen das Coronavirus stark eingeschränkt. Trotzdem arbeitet Schmidinger derzeit bis zu 14 Stunden täglich. 

Online-Shop immer schon präsentes Thema

„Untertags habe ich eine recht gute Frequenz im Geschäft und abends erledige ich die Online-Bestellungen und alle notwendigen Büroarbeiten“, sagt Schmidinger. Während viele Händler jetzt erst beginnen, über Online-Handel nachzudenken, ist der LaZia-Online-Shop Schmidingers erstes Standbein, mit dem 2015 alles begonnen hat. „Online-Handel war schon in meiner Kindheit ein präsentes Thema, weil mein Vater aus der EDV-Branche ist“, sagt Schmidinger. Das erste Geschäft eröffnete die Unternehmerin erst fast ein Jahr, nachdem sie sich mit dem Online-Shop in der Gourmet-Szene etabliert hatte. 

Mehr Online-Umsatz während Lockdown

LaZias Ruf reicht weit über Bad Schallerbach hinaus: Kunden kommen aus einem Umkreis von 60 Kilometern ins Geschäft. Wie wichtig der gut gefüllte Online-Shop trotz des Erfolgs ihres Genussladens ist, zeigte sich, als im Frühjahr der Lockdown kam. Als Lebensmittelhändlerin hätte Schmidinger zwar nicht schließen müssen. Aus Rücksicht auf die Gesundheit ihrer Kunden tat sie es trotzdem. „Der Online-Shop hat meine Umsätze gerettet“, sagt Schmidinger, „recht bald nach Beginn des Lockdowns hatte ich online über 1.300 Prozent mehr Umsatz als vorher – als Folge der Verschiebung vom Geschäft zum Onlineshop.“

Größere Kundenkreise

Auch abseits der Coronakrise rät Schmidinger Einzelhändlern dazu, einen Online-Shop einzurichten: „Man kann breiter streuen und Kunden auch aus anderen Regionen und sogar Ländern bedienen“, sagt Schmidinger. So liefert LaZia ihre handverlesenen Spezialitäten nicht nur in ganz Österreich aus, auch aus anderen Ländern, etwa Deutschland und Holland, kommen Bestellungen. Über Mundpropaganda kämen immer wieder Neukunden dazu, auch die Präsenz auf Facebook und Instagram mache sich bezahlt. Trotz des großen Nutzens eines Online-Shops gäbe es auch Schattenseiten. Schmidinger nennt als Beispiel hohe Spesen und Transaktionsgebühren von Zahlungsabwicklern. 

Online regional verkaufen: „Kaufhaus Österreich“

Nicht nur bei LaZia können Kunden aus ganz Österreich – und darüber hinaus – auch online regional shoppen. Wie viel heimische Händler online zu bieten haben, machen Wirtschaftsministerium und Wirtschaftskammer nun sichtbarer. Pünktlich zum Auftakt des Weihnachtsgeschäfts startet das „Kaufhaus Österreich“, eine Plattform für den heimischen E-Commerce weitere Informationen.

Bundesministerin Margarethe Schramböck und WKÖ-Präsident Harald Mahrer laden alle österreichischen Online-Shops ein, Teil des „Kaufhaus Österreich“ zu werden und die kostenlose Präsentationsfläche zu nutzen. Mitmachen ist ganz einfach: Künftige E-Commerce-Partner im „Kaufhaus Österreich“ müssen lediglich ihre Informationen im „WKO Firmen A-Z“ aktualisieren.

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