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Österreichweiter Lockdown: Staatliche Unterstützungen müssen sofort auf den Weg gebracht werden

Worstcase-Szenario für den österreichischen Handel - Händler müssen genau vor dem Weihnachtsgeschäft zum 5. Mal ihre Geschäfte schließen 

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Die extrem hohen Infektionszahlen, die Lage in den Intensivstationen der Krankenhäuser, die teilweise an ihre Grenzen stoßen, haben den Worst Case für den österreichischen Handel zur Konsequenz. Der heute nach der Landeshauptleutekonferenz von der Regierung angekündigte österreichweite Lockdown beschert dem Handel nach aktuellen Berechnungen der Johannes Keppler Universität tägliche Umsatzverluste in dreistelliger Millionenhöhe. "Schon mit dem seit Anfang dieser Woche geltenden Lockdown für Ungeimpfte müssen Handelsunternehmen mit Umsatzverlusten in der Höhe von 30 Millionen Euro pro Tag kämpfen. Mit dem harten Lockdown steigen die Verluste auf bis zu 140 Millionen Euro täglich“, zeigt der Sprecher des österreichischen Handels in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Rainer Trefelik, die bevorstehenden düsteren Entwicklungen seiner Branche auf. 

Ohne Kompensation der Umsatzrückgänge ist die Existenz vieler Handelsunternehmen gefährdet 

Die Pandemie hat die prekäre wirtschaftliche Situation für viele Bereiche des Handels von Monat zu Monat verschärft. Umsatzrückgänge von bis zu 50 Prozent im Vergleich zu Vor-Corona-Zeiten sind für Händler in unterschiedlichsten Segmenten keine Seltenheit. "Der heute verkündete Lockdown bedeutet für den Handel vor allem eines – die Situation wird noch angespannter. Jetzt gilt es rasch zu handeln und unbürokratisch zu helfen. Wir befinden uns in der gleichen Situation wie im Winter 2020. Der Zeitpunkt ist jetzt endgültig gekommen, die staatlichen Hilfen analog zum Vorjahr wieder einzuführen“, fordert Branchensprecher Trefelik die Politik auf.   

Den heimischen Handel unterstützen 

Der österreichische Fachhandel hat sich seit Wochen auf das Weihnachtsgeschäft vorbereitet. Die Läger sind voll, die Geschäfte werden aber ab kommenden Montag, 22. November, geschlossen sein. "Die passenden Weihnachtsgeschenke warten im österreichischen Fachhandel auf alle Christkindln und Weihnachtsmänner und werden auch ab 13. Dezember verfügbar sein. Unterstützen Sie den regionalen heimischen Handel und machen den Lockdown Nr. 5 nicht zu einem Förderprogramm des ausländischen Internethandels. Viele Unternehmen werden die Möglichkeit der Abholung anbieten und es gibt tausende österreichische Onlineshops mit attraktiven Angeboten“, richtet sich der Sprecher des Handels an die österreichische Bevölkerung.  

Nach 20 Monaten hat der Virus noch immer die Oberhand  

Die Impfquote ist zu niedrig, um die Pandemie zu bezwingen. Die Impfung ist aber die einzige Möglichkeit, die Lage in den Griff zu bekommen und die von uns allen so stark herbei gesehnte Normalität wieder zu erlangen. Der von der Regierung vorgesehene Lockdown ist gemeinsam mit der angekündigten allgemeinen Impfpflicht die Ultimo Ratio, aber offenbar der einzige Weg, um dem Spuk endlich ein Ende zu setzen“, so Trefelik abschließend. (PWK695/NIS)

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