th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Österreichweiter Lockdown für Ungeimpfte verschärft Situation im Handel erheblich

Maßnahmen bringen Handel unter Druck - Rund 35 Prozent der Kunden dürfen nicht mehr in die Geschäfte, Unterstützungen für besonders betroffene Branchen ist notwendig

Frau mit Maske
© Envato

Der heute von der Regierung angekündigte österreichweite Lockdown für Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, hat in noch nicht absehbarem Ausmaß gravierende negative Folgen für den österreichischen Handel. "Mit dieser Maßnahme müssen Fachgeschäfte rund 35 Prozent an potenziellen Kunden aussperren, hohe Umsatzverluste sind damit vorprogrammiert", sagt Rainer Trefelik, der Sprecher des österreichischen Handels (WKÖ), besorgt.

Umsatzrückgänge von bis zu 50 Prozent

Aufgrund der pandemischen Situation ist die Lage im Handel schon seit den letzten 20 Monaten angespannt. Insbesondere Handelsunternehmen, die von Veranstaltungen abhängig sind, mussten im vergangenen Jahr Umsatzrückgänge von bis zu 50 Prozent verkraften. Ähnlich kritisch ist die Situation bei Händlern in Innenstadtlagen, in touristischen Gebieten und für die Markthändler. "Mit dem Lockdown für Ungeimpfte werden die Umsätze noch weiter in den Keller rasseln, ich mache mir große Sorgen um die Existenz unsere Mitgliedsunternehmen", so Trefelik.

Neben dem schwierigen Problem der Kontrollen, wer geimpft und wer ungeimpft ist, wird das aus den vergangenen Lockdowns bekannte und unerfreuliche Thema der Sortimentsabgrenzung wieder massiv schlagend. "Ungeimpfte können in Supermärkten und Drogeriemärkten von der Waschmaschine, über Textilien bis hin zum Spielzeug alles kaufen und beim Fachhandel müssten sie abgewiesen werden. Die Kunden brechen weg, die laufenden Kosten wie Miete und Personal bleiben aber in voller Höhe bestehen. Das ist eine untragbare Situation", erklärt Trefelik.

Impfung als einziger Weg aus der Pandemie

"Das Weihnachtsgeschäft steht vor der Tür und besonders betroffene Branchen im Handel brauchen dringend finanzielle Unterstützungen. Es wird notwendig sein, die staatlichen Hilfen wieder einzuführen", fordert Branchensprecher Trefelik die Politik auf. Und in Richtung Bevölkerung appelliert Trefelik einmal mehr, sich impfen zu lassen: "Ich kann mich nur immer wieder wiederholen. Der einzige Weg aus der Pandemie ist die Impfung." 

(PWK678)

Das könnte Sie auch interessieren

Thermenbesucher

Thermenbetriebe fordern zugesagte Öffnung am 12. Dezember

WKÖ-Hochhauser: Bekämpfung der Pandemie drängt viele Betriebe mittlerweile an die Grenze des wirtschaftlich Machbaren mehr

v.l.n.r.: Robert Schmid, Obmann des Fachverbands Stein- und keramische Industrie; Wolfgang Amann, Geschäftsführer des Instituts für Immobilien, Bauen und Wohnen; Jürgen Schneider, Sektionschef im BMK

Politik & Wirtschaft fordern Anreize für Gebäudesanierung

Schulterschluss von Umweltministerium und Baustoffindustrie zur Forcierung der Sanierungsrate in Österreich  mehr

Envato

WKÖ-Trefelik: Online-Shopping muss einfach und schnell gehen

Trotz Aufholbedarf gutes Zeugnis für österreichischen Onlinehandel mehr