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Österreichs Unternehmen schlagen sich hervorragend in den USA, vor allem der Westen birgt aber noch mehr Potenzial 

Wirtschaftsdelegierter Koren: „Wünschen uns noch mehr österreichische Trekker beim neuen Gold-Rush in den US-Westen“

Österreichs Unternehmen schlagen sich hervorragend in den USA
© wkö

Die US-Wirtschaft läuft auf Hochtouren und wird 2018 ein Wirtschaftswachstum von gut 3 Prozent erreichen. Mit einer Arbeitslosenrate von 3,5 Prozent herrscht faktisch Vollbeschäftigung. Das soeben ausverhandelte USMCA-Abkommen, das dem NAFTA-Abkommen nachfolgt, zwingt Europäer und Asiaten aufgrund verstärkter Ursprungsregeln zu mehr Investitionen in Nordamerika, vor allem in den USA. Gute Chancen für österreichische Unternehmen sieht der Wirtschaftsdelegierte in Los Angeles, Walter Koren, insbesondere auch im Westen der Vereinigten Staaten.

Der westlichste US-Bundesstaat Kalifornien, für sich alleine und inzwischen sogar vor Frankreich und Großbritannien die fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt, erzielte in den letzten 12 Monaten ein überdurchschnittliches Wachstum - ebenso wie die Bundesstaaten Colorado, Washington State, Arizona und Texas, die alle im „Wilden Westen“ beheimatet sind.  

Speziell bei den großen Themen Immigration, Kampf gegen den Klimawandel und freier Welthandel agiert der kalifornische Gouverneur Jerry Brown pointiert konträr zur US-Bundespolitik. Alle Vorhersagen gehen davon aus, dass auch nach den bevorstehenden Midterm-Wahlen ein Demokrat am Ruder bleibt: der derzeitige Vize-Gouverneur Gavin Newsom. Somit ist auch mit einer Fortführung der bisherigen erfolgreichen kalifornischen Wirtschaftspolitik zu rechnen.

Starker Fachkräftemangel durch Wirtschaftsboom

Da sich aufgrund des Wirtschaftsbooms der Fachkräftemangel verschärft, wird in Kalifornien statt einer Mauer einer balancierten und transparenten Einwanderungspolitik das Wort geredet. Gerade die High-Tech Industrie im Silicon Valley ist auf top-qualifizierte Asiaten angewiesen. Zudem wird der Mittelstand, etwa Gewerbe und Handwerk, von der großen Latino-Community getragen. 

Beim soeben abgehaltenen Klimaschutzgipfel in San Francisco hat die kalifornische Regierung ihr Commitment zu den Zielen des Pariser Abkommens und zu 100 Prozent erneuerbarer Energie per 2045 bekräftigt. Der Freihandel wird besonders im Westen der USA großgeschrieben, da gut ein Drittel des US-Außenhandels über die Häfen in Los Angeles und Long Beach abgewickelt wird. Die Bedeutung des transpazifischen Wachstumsraumes ist daher offensichtlich und sichert entsprechend viele Arbeitsplätze. 

Ein Wermutstropfen ist jedoch der starke Anstieg bei den Wohnkosten, besonders in der Bay Area von San Francisco. Er führt zur Verlagerung von Firmenaktivitäten, von Startups und Venture Capital in den Großraum von Los Angeles, nach Seattle, Denver und Austin.

US-Wirtschaft floriert, der Westen boomt

Wirtschaftsdelegierter Koren: „Besonders profitieren können die österreichischen Firmen vom Hype im US-Westen in den Bereichen Maschinen- und Werkzeugbau, Umwelttechnologie und Erneuerbare Energie, Mobility, Logistik–Infrastruktur, Software und IT sowie im gesamten Spektrum der Kreativwirtschaft wie Sport/Entertainment, Musik, Multimedia und Industrie Design.“ Zudem ist der Westen ein Eldorado für Innovationen. „Autonomes Fahren, Smart Everything, Sharing Economy, Künstliche Intelligenz oder Design Thinking sind ständige Wegbegleiter im Krafthaus Kalifornien“, betont Koren.

Die österreichischen Unternehmen schlagen sich auf dem herausfordernden US-Markt mit Exporten in Höhe von 5,9 Milliarden Euro in den ersten sieben Monaten 2018 weiter hervorragend. Bei Importen von 3,9 Milliarden Euro im gleichen Zeitraum sind für das Gesamtjahr sowohl das größte bilaterale Außenhandelsaktivum weltweit als auch das erstmalige Überspringen der 10-Milliarden-Exportschallmauer in Reichweite. „Dennoch besteht noch Potenzial, vor allem im Westen der USA“, stellt Koren abschließend fest: „Wir würden gerne noch mehr österreichische Trekker beim neuen Gold-Rush in den US-Westen begrüßen.“ (PWK688/SR)

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