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Österreichs Betriebe sind jetzt schon „Big in Japan“

Heute, Freitag, starten die olympischen Spiele in Tokio mit 75 rot-weiß-roten Teilnehmerinnen, die ins Rennen um die Medaillen gehen. Österreichs Exportbetriebe sind dabei schon längst in Japan angekommen: 1.400 heimische Exporteure beliefern das Land der Kirschblüten. 

Japan Fahne
© Envato

Ingomar Lochschmidt, Wirtschaftsdelegierter im Außenwirtschaftscenter Tokio: "In den ersten fünf Monaten 2021 haben japanische Kunden österreichische Waren im Wert von 97,4 Mrd. Yen, umgerechnet 750 Mio. Euro, importiert. Das ist ein neuer historischer Rekordwert für diesen Zeitraum."

Olympia brachte den heimischen Betrieben im Außenhandel jedenfalls Pluspunkte ein. „Viele österreichische Firmen haben sich in Tokio schon jetzt ihre Medaillen als erfolgreiche Exporteure geholt“, sagt Lochschmidt. Heimische Unternehmen liefern dabei vom Fertigrasen über Schalungen für Stadienbauten und Ausstattungen von Einsatzzentralen von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten viele Komponenten.

2019, also vor dem Ausbruch der Pandemie, durchbrach Österreichs direktes Warenhandelsvolumen mit Japan die 4-Milliarden-Euro-Grenze. 2020 brachte Corona eine teils deutliche Delle, insgesamt blieb der Exportrückgang aber im einstelligen Prozentbereich. Die Trends für das laufende Jahr: Eine generell erfreuliche Trendumkehr im österreichisch-japanischen Warenhandel, aber ein Rückstau im Dienstleistungsexport der pandemiebedingt noch andauern wird.

Wer mit japanischen Kunden ins Geschäft kommen will,  sollte sich genau über die Gepflogenheiten vor Ort informieren: „Japan ist ein Exportmarkt für Profis. Die dortige Kultur insgesamt, vor allem aber auch die Geschäftskultur, ist selbst in der heutigen globalisierten Welt ganz anders als bei uns in der EU“, so Lochschmidt. Nachgefragt werde in Japan vor allem Qualität – nicht nur beim eigentlichen Produkt, auch im ganzen Herstellungsprozess, bei der Verpackung und in der Lieferkette. Geschätzt wird zudem Pünktlichkeit bei Geschäfts- und bei Lieferterminen, Verlässlichkeit und eine lange Firmengeschichte ohne große Sprünge.

Laut Lochschmidt hat das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen Jefta trotz Corona einen Schub für die europäisch-japanischen Handelsbeziehungen gebracht, das seit 1. Februar 2019 in Kraft ist und Märkte mit 635 Millionen Menschen verbindet. Zölle und andere Handelshemmnisse wurden nahezu vollständig abgebaut, um das Wachstum anzukurbeln. Japan ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt und damit ein sehr interessanter Absatzmarkt für europäische Unternehmen. Gemeinsam sind die EU und Japan für knapp ein Drittel der weltweiten Wirtschaftsleistung verantwortlich. Konkret sieht das Freihandelsabkommen etwa vor, dass europäische Nahrungsmittelproduzenten verarbeitetes Schweinefleisch, aber auch bestimmte Käsesorten und Wein zollfrei nach Japan einführen können.

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