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Österreichs Betriebe achten auf die Gesundheit ihrer Mitarbeiter 

WKÖ weist Kritik von AK OÖ strikt zurück

Handschlag
© WKÖ

„Die Behauptung der Arbeiterkammer Oberösterreich, dass 1.800 Menschen in Österreich an Krebs sterben, die von Arbeitsstoffen ausgelöst wird, ist in Wahrheit eine Vermutung und durch keine seriöse Studie belegbar“, stellt Martin Gleitsmann, Abteilungsleiter der Abteilung Sozialpolitik der Wirtschaftskammer Österreich, richtig. Es ist haarsträubend, wie hier Panik erzeugt wird und österreichische Unternehmen verunglimpft werden. 

Richtig ist, dass Arbeitnehmer im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit manchmal verschiedenen Risiken ausgesetzt sind, darunter auch der Exposition durch krebserzeugende Arbeitsstoffen. Die entsprechenden Vorschriften sind sehr streng und werden laufend angepasst. 

Die österreichischen Unternehmen setzen die zahlreichen Vorschriften und europäischen Vorgaben im Arbeitnehmerschutz vorbildhaft um, vielfach werden diese sogar übererfüllt.

Zahl der Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten geht zurück

Während bei den Freizeitunfällen ein steter Anstieg zu beobachten ist, geht die Zahl der Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten in Österreich in den letzten Jahren merklich zurück. Die AUVA hat im Jahr 2015 157.246 Schadensfälle anerkannt - dies bedeutet einen Rückgang um 3% im Vergleich zum Vorjahr, bei den Berufskrankheiten gab es sogar einen signifikanten Rückgang von über 10%. Während 2009 noch 1.687 Fälle an Berufserkrankungen registriert wurden, waren es 2015 nur mehr 1.093.

Die Wirtschaftskammer unterstützt den Schwerpunkt „Kanzerogene Arbeitsstoffe“ der Arbeitsinspektion. Prävention und Beratung müssen dabei im Vordergrund stehen. Eines der Ziele des Beratungs- und Kontrollschwerpunktes der Arbeitsinspektion ist das Sammeln, Aufbereiten und Veröffentlichen von Lösungen aus der Praxis zum Umgang mit kanzerogenen Arbeitsstoffen.
(PWK193/RH)

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