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Österreichisches Know-how in aller Munde

Die Babyartikel der MAM/BAMED Group sind auf der ganzen Welt im Einsatz. Nur eines von vielen Beispielen für heimischen Erfindergeist.

Baby
© (c) MAM

Es hätte alles ganz anders kommen können. Beinahe hätte Peter Röhrig seinen Innovationsdrang in Mikrowellengeschirr gesteckt. Doch dann hatte der damalige Jungvater im Jahr 1976 eine Idee: Ein Schnuller, der nicht nur als "Stoppel" für Babys und Kleinkinder dient, sondern gemeinsam mit KieferorthopädInnen, Zahn- und KinderärztInnen und dem Designer Ernst Beranek entwickelt wurde. Medizinisch funktional und zugleich optisch ansprechend.

Von da an nahm die Revolution ihren Lauf: Im Mai 1976 wanderte der erste MAM-Schnuller über den Ladentisch. Heute verkauft das mittlerweile in MAM/BAMED Group umbenannte Unternehmen mit Firmensitz in Österreich und der Schweiz 150 Produkte pro Minute, fast 80 Millionen Babyartikel aus dem Hause MAM sind es insgesamt pro Jahr. Die MAM-Produkte werden in 60 Ländern auf allen fünf Kontinenten verkauft, im Schnuller-Segment ist MAM Marktführer in den USA, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Frankreich, in der Tschechischen Republik, Österreich, Schweiz, Israel und Chile.

Ungebrochener Innovationsgeist

Möglich wurde das unter anderem durch den ungebrochenen Innovationsgeist der insgesamt fast 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bis dato sicherte man sich über 29 Erfindungen in 274 Patenten und 2 Gebrauchsmustern, sowie das Aussehen von 55 Produkt-Designs in über 252 Geschmacksmustern.

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Mit seinem Erfindergeist ist MAM bei weitem nicht allein in Österreich. Allein 2018 gingen beim Europäischen Patentamt 2.292 Anträge auf Patenterteilung aus Österreich ein. In absoluten Zahlen liegen die heimischen Erfinderinnen und Erfinder damit auf Rang 14, gemessen an der Bevölkerung sogar auf dem siebenten Platz.


Beim Österreichischen Patentamt wurden 2018 2.744 Erfindungsanmeldungen und 534 Erfindungs-Services eingereicht, 1.710 Erfindungen wurden patentiert. Zusätzlich gingen die Anträge zu 5.931 Marken, 679 Marken-Services und 483 Designs durch die Hände der dortigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die meisten Erfindungsanmeldungen kamen übrigens aus Oberösterreich, der Steiermark und Wien, die meisten kamen vom Grazer Automobilzulieferer AVL List.


Auch für Peter Röhrig und die MAM/BAMED Group steht Innovation und Weiterentwicklung der eigenen Produkte hoch im Kurs: "Wir wollen das Leben von Eltern und Babys besser machen und die Entwicklung der Babys mit unseren Produkten unterstützen", sagt Röhrig. "Alle MAM-Produkte werden in einem stetigen Dialog mit Eltern und internationalen medizinischen Expertinnen und Experten entwickelt. Wir identifizieren und antizipieren Trends und arbeiten an Innovationen. Dieses Bestreben leitet unser Denken und Handeln."

Daraus entstanden etwa Produkte wie der MAM Perfect, ein Schnuller mit besonders dünnem und flexiblen Saugerhals zur Vorbeugung von Zahnfehlstellungen und die MAM Easy Start Anti-Colic Flasche, deren patentiertes Bodenventil für weniger Koliken bei den Babys sorgt.

Neben dem wissenschaftlichen Netzwerk erhalten die Produktentwickler von MAM ihre Anregungen auch aus erster Hand. "Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind selbst Eltern und bringen neue Produkt-Ideen ein", erklärt Peter Röhrig. Allerdings führe der hauseigene Innovationsdrang zu einem Luxusproblem, so Röhrig: "Wir haben wesentlich mehr Ideen, als deren Umsetzung erforderlichen Ressourcen."

Tipp!
Mit dem FFG - Patent.Scheck werden Leistungen wie die rasche Abklärung, ob Patentschutz überhaupt möglich ist sowie Services zu Patentanmeldung und Patentmonitoring mitfinanziert.

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