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Österreichischer Handel gegen späteren Wegfall der Freigrenze für Pakete aus Nicht-EU-Staaten

Handel gegen Plan der EU-Kommission, Abschaffung der 22-Euro-Freigrenze bei Paketen aus Drittstaaten zu verschieben - Handelsobmann Peter Buchmüller: “Je früher, desto besser”

Pakete
© WKÖ

Die Freigrenze für Online-Bestellungen aus Nicht-EU-Staaten sollte spätestens am 1. Jänner 2021 EU-weit Geschichte sein. Nun hat die Europäische Kommission jedoch vorgeschlagen, das Mehrwertsteuerpaket für den elektronischen Handel um sechs Monate zu verschieben. Die WKÖ-Handelssparte ist strikt dagegen. Denn diese Verschiebung ist aus Sicht des österreichischen Handels weder sinnvoll noch notwendig und wird daher vehement abgelehnt. „Mit einem Aus der 22-Euro-Freigrenze für Kleinsendungen aus Staaten außerhalb der Europäischen Union wäre ein Steuerschlupfloch für ausländische Onlinehandelsgiganten geschlossen. Am sinnvollsten wäre daher ein schnellstmöglicher Wegfall der 22-Euro-Grenze schon vor dem 1. Jänner 2021 - je früher, desto besser“, hält Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), fest. 

„Der möglichst rasche Wegfall der Freigrenze für Online-Bestellungen aus sogenannten Drittstaaten bedeutet, dass Pakete künftig ab dem ersten Cent zu versteuern sind. Die aktuell geltende Einfuhrumsatzsteuer-Freigrenze von 22 Euro geht zu Lasten des österreichischen Handels. Das kann nicht im Interesse Österreichs sein. Im Sinne von mehr Fairness für den österreichischen Handel machen wir uns weiter für einen möglichst raschen Wegfall der Freigrenze für Online-Bestellungen aus Nicht-EU-Staaten stark“, so Handelsobmann Buchmüller. (JHR) 

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