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Österreichische Design-Highlights im Expo-Pavillon

Die Weltausstellung in Dubai ist eine Schau der Superlative, auf der sich Österreich mit einem mehrfach preisgekrönten Pavillon und viel Design Made in Austria präsentiert

Expo 2020 Dubai
© Expo Austria

Die Weltausstellung in Dubai stellt für ein Millionenpublikum aus aller Welt eine Premiere dar, denn zum ersten Mal in der 170-jährigen Geschichte der Weltausstellungen findet die Expo in einem arabischen Land statt. Das Ausstellungsgelände, das zwischen Dubai und Abu Dhabi liegt, erstreckt sich auf einer Fläche von über vier Quadratkilometern, auf denen über 190 Länder und Organisationen in ihren Pavillons sechs Monate lang zu den Subthemen Opportunity, Mobility und Sustainability ausstellen.  

Zeitgenössisches Design mit Strahlkraft 

Auch die Ausstattung des Pavillons legt einen Fokus auf heimisches Design. In den einzigartigen Repräsentationsräumen in der VIP-Lounge schafft Möbel- und Licht-Design aus Österreich den exklusiven Rahmen für Veranstaltungen im Österreich-Pavillon.  

Luster Metropolitan von Lobmeyr  

Ein echtes Meisterwerk sind die Luster aus der Metropolitan Serie von Lobmeyr. Ein großer Metropolitan sorgt in der VIP-Lounge für Bewunderung. Das elegante Design wurde erstmals 1966 von Hans Harald Rath für die Metropolitan Opera in New York City entworfen und verbindet Licht und Glas zu einem spektakulären Kronleuchter. 

Lichtinstallation von Studio Brigitte Kowanz   

Die renommierte Wiener Künstlerin Brigitte Kowanz präsentiert im Österreich-Pavillon ihre ortsspezifische Arbeit „Expo Line“. Brigitte Kowanz thematisiert darin die unterschiedlichen Erscheinungsformen des Lichts. Licht dient dabei als künstlerisches Gestaltungsmedium.  „Was mich an diesem Medium besonders interessiert, ist, dass es wie kaum ein anderes, Zeit und Geschwindigkeit darstellt, Informationen übermittelt, die Grundlage von Sichtbarkeit und Kommunikation ist und damit ein besonderes Charakteristikum unserer Wirklichkeit bildet“, so die Künstlerin.  

Lichtinstallation von Studio mischer’traxler   

Katharina Mischer und Thomas Traxler widmen sich häufig überraschenden
Lichtlösungen. Im Spannungsfeld zwischen Handwerk und Technologie entwickeln sie
ganze Systeme, neue Produktionsmethoden und kinetische oder interaktive Installationen, die Themen hinterfragen, Geschichten erzählen oder neue Wege eröffnen.  Auf der Expo in Dubai sind sie mit ihrer Lichtinstallation LeveL vertreten. 

Loungetische von Irene Ganser   

Die Wiener Designerin Irene Ganser ist im Österreich-Pavillon mit ihrer handgefertigten Loungetisch-Serie „Punto“ vertreten. Eine große Chance für die Designerin, ihre ungewöhnlichen Stücke aus Bronze einem internationalen Publikum zu präsentieren. Die Tische bekommen je nach Tageslichteinfall durch die Reflexion der Oberfläche immer wieder eine völlig neue Wirkung. „Das macht die Punto-Reihe für mich so besonders. Und sie passt dadurch unglaublich gut zum Konzept in Dubai. Auch ein Grund, warum sich querkraft Architekten für mich als Ausstellerin entschieden haben“, so die Designerin.  

Teppiche und Polsterungen vom Textilen Zentrum Haslach  

Das Textile Zentrum Haslach aus dem Mühlviertel besteht aus fünf Partnern und zeichnet für die Teppiche und Polsterungen im Pavillon verantwortlich. Alle Textilien sind aus dem Naturprodukt Schafwolle gefertigt. „Der Wertschätzung ihrer Sortenvielfalt und der damit einhergehenden Nutzung ihrer unterschiedlichen Beschaffenheit fühlen wir uns ebenso verbunden wie ihrer regionalen und nachvollziehbaren Herkunft“, heißt es beim Textilen Zentrum Haslach.  

Madschlis-Bank der HTL–Mödling aus Holz Stift vom Admont  

Die Schülerinnen und Schüler der Innenarchitektur der HTL Mödling fertigten in Kooperation mit dem Architekturbüro querkraft eine gerundete Sitzbank aus Holz im Stil eines arabischen Madschlis-Möbels. Das arabische Wort Madschlis bedeutet "Ort des (Zusammen)Sitzens" oder „Raum der Zusammenkunft“ und bezeichnet auch ein Privatzimmer, in dem die Familie Gäste bewirtet. Das in der der HTL Mödling angefertigte Möbel vereinigt somit Gastfreundschaft mit heimischer Handwerkstradition. „Der Österreich-Pavillon ist einfach anders und sticht durch die Symbiose von Ökologie und Technologie hervor. Die dreischichtigen Holzplatten wurden mit Öl behandelt, sind einfach in der Montage und konnten platzsparend transportiert werden“, erklärt Clemens Russ, Architekt bei querkraft. 

3D-Wellenkonstruktion aus Zirbenholz von der Tischlerei Scheschy  

Für den Expo-Pavillon konzipierte Scheschy eine einzigartige 3D-Wellenkonstruktion aus Zirbenholz – sie bedeckt die gesamte Bodenfläche des Kegels, lädt die Besucher der Weltausstellung zum Verweilen und Durchatmen ein und steht sinnbildlich für die unberührte Natur Österreichs.

"Als wir von dem Projekt erfuhren, waren wir sofort begeistert. Das Gesamtkonzept des Österreich-Pavillons ist sehr beeindruckend und entspricht durch den starken Nachhaltigkeitsfokus sowohl dem aktuellen Zeitgeist als auch unserem Unternehmensgedanken. Insbesondere die Idee der Zirbenkonstruktion war sehr interessant und gleichzeitig eine spannende Herausforderung für unser Team. Einen solch einzigartigen Beitrag zur Weltausstellung leisten zu können, ist schon ein ganz besonderer Ansporn und Motivation“, so Gerhard Scheschy.

Der Österreich-Pavillon sticht aus allen anderen Pavillons deutlich heraus. Nicht nur durch die einzigartige Architektur, auch inhaltlich hinterlässt der Pavillon einen starken positiven Eindruck. „Denn im Gegensatz zu vielen anderen Präsentationen, die häufig das Thema Digitalisierung behandeln, beschäftigt sich Österreich mit den realen Anforderungen unserer Zeit. Mitunter durch die Zirbenkonstruktion werden Möglichkeiten aufgezeigt, die das Handwerk bietet; in ökologischer, digitaler sowie handwerklicher Qualitätsausführung“, so Gerhard Scheschy weiter. 

Drei internationale Auszeichnungen für das Pavillon-Konzept 

Österreich präsentiert sich mit einem Konzept, das Technik, Tradition und Nachhaltigkeit vereint. Dazu kommt Design, das für Aufsehen sorgt. Der österreichische Pavillon von querkraft architekten aus 38 weißen Kegeltürmen hat bereits im Vorfeld der Weltausstellung die Aufmerksamkeit auf sich gezogen, denn er ist vor allem eines: absolut anders und ein klares Bekenntnis zu Klimaschutz. Er ist eine Oase der Ruhe und Entspannung inmitten der Expo. Er ist aber auch ein Erlebnisraum, der es den Besucherinnen und Besuchern ermöglicht, durch die Konzentration auf das Wesentliche direkt in die wichtigsten Werte Österreichs einzutauchen. Dazu Architekt Gerd Erhartt: "Man muss auf der Expo verknappen. Wenn man es schafft, zu reduzieren und zu fokussieren, dann punktet man. Diesen Schritt muss man wagen und man macht sich damit auch angreifbar, weil man vieles eben nicht zeigt.“ Ein Konzept also, das polarisiert und begeistert.

Dafür erhielt das Generalplaner-Team von querkraft architekten im September den renommierten "Global Architecture & Design Award“ 2021 in der Kategorie „Nachhaltige Architektur“.  

Einen weiteren Award heimste der Pavillon mit dem "BLT Built Design Award 2021“ ein. Er wurde in der Kategorie "Sustainable & Energy Saving“ als Gewinner und "Jury's Favorite in Architectural Design“ ausgezeichnet. 

Der Deutsche Rat für Formgebung zeichnete den Pavillon mit einer Special Mention des "German Design Award 2022" in der Kategorie „Excellent Architecture - Eco Design" aus.

Österreich bei der Weltausstellung

Der Österreich-Pavillon auf der Expo 2020 in Dubai ‒ die trotz der Verschiebung auf 2021 ihren ursprünglichen Namen beibehalten hat ‒ setzt auf den kreativen Einsatz von Digitalisierung und präsentiert österreichische Innovationen im Rahmen der Ausstellung im Inneren des Pavillons, die von Ars Electronica Solutions und büro wien kuratiert wird. Das Architektur-Büro querkraft realisiert einen Pavillon, der arabisch-archaische Windtürme mit zeitgemäßer Klimatechnik zu einem spielerischen Signal gegen die klimaschädigende Verschwendung kombiniert. Der heimische Beitrag wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und der Wirtschaftskammer Österreich finanziert. 

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