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Österreich braucht (mehr) Investitionen

Rahmenbedingungen am Investitionsstandort verbessern

Die Investitionstätigkeit in Österreich war in den letzten Jahren verhalten. Die Investitionen lieferten kaum einen Wachstumsbeitrag zum BIP. Die im Vergleich zu den letzten Jahren positiveren Aussichten beruhen auf Sondereffekten. Jetzt müssen Maßnahmen folgen, um zu mehr privaten Investitionen zu führen.

Inhalte


Studie: Wirtschaftsmonitor Investitionen

Die Bedeutung von Investitionen steht für Unternehmen und Arbeitnehmer außer Zweifel: Beide Gruppen bezeichnen Investitionen mit großer Mehrheit als wichtig für den Wirtschaftsstandort, Arbeitsplätze oder die Qualifizierung von Mitarbeitern.  Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Strategieanalysen in Kooperation mit der WKÖ.

  • Image von Investitionen unter Arbeitnehmern positiv: Rund 80 % meinen, dass davon die gesamte Wirtschaft profitiert, rund 70 % sehen einen Nutzen sowohl für die Unternehmen wie auch die Mitarbeiter.
  • Das sagen die Arbeitnehmer: Investitionen sind
    ... 74 % sehr wichtig für Arbeitsplätze
    ... 61 % sehr wichtig für den Wirtschaftsstandort
    ... 60 % sehr wichtig für die Qualifizierung von Mitarbeitern
    ... 51 % sehr wichtig für die Modernisierung der Wirtschaft
  • Das Investitionsklima in der eigenen Branche und in Österreich schätzt eine Mehrheit von gut 60 % als eher oder gar nicht investitionsfreudig ein. Ursache: verunsichernde Politik, Bürokratie, hohe Steuern und Abgaben, fehlendes Eigenkapital. Auch die Arbeitnehmer bezeichnen zu rund 50 % die Rahmenbedingungen für Unternehmen als investitionsfeindlich. 
  • Rund 70 % der Unternehmen meinen, dass es in Österreich zu wenig Anreize für Investitionen gibt.


>> Zum Wirtschaftsmonitor Investitionen 

Investitionsstandort Österreich stärken

Es gilt, wieder mehr Vertrauen zu schaffen und die Rahmenbedingungen für private Investitionen zu verbessern. Dazu gehören ein attraktiveres Steuersystem, weniger Bürokratie und ergänzend gezielte Investitionsanreize. Die Ergebnisse einer aktuellen WIFO-Studie im Auftrag der WKÖ zeigen die wichtigsten Handlungsfehler zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Investitionen.

>> Kommentar Wirtschaftspolitik zum Investitionsstandort

Wer investiert?

Ein Überblick über die Ergebnisse der Leistungs- und Strukturerhebung 2014 zeigt die Investitionsaktivität nach Beschäftigtengrößenklasse.

  • Die 1.077 großen Unternehmen, das entspricht 0,4 % der Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, sind für 41 % der Bruttoinvestitionen verantwortlich.
  • Die KMU, in Summe 99,6 % der Unternehmen, tätigen rund 60 % der Bruttoinvestitionen.


>> Ergebnisse der Leistungs-und Strukturerhebung 2014

E-Partizipation: Wirtschaft sind wir alle 

Die wichtigsten Themenbereiche aus Sicht der Mitglieder sind: Investitionsanreize, Arbeitszeit, (steuerliche) Entlastung. Unter den TOP-6 Prioritäten finden sich vier Investitionsmaßnahmen.

Die Top 3-Forderungen aus Sicht der Mitglieder

  1. Anhebung der Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter auf 1.500 Euro
  2. Einführung eines Investitionsfreibetrages
  3. Arbeitszeiten flexibilisieren und Lösungen auf betrieblicher Ebene stärken


Die Wirtschaftskammern Österreichs haben erstmals ein Online Partizipationstool geschaffen "Wirtschaft sind wir alle". Zur Diskussion standen die 70 Top-Themen des interessenpolitischen Programmes der WKO „Zukunft | Wirtschaft – Standort Österreich 2015-2020“ und spezifische Forderungen aus jeder der sieben Sparten. Diese konnte bewertet, priorisiert und diskutiert werden. Insgesamt wurden auf www.wirtschaft-sind-wir-alle.at 13.380 Bewertungen zu den Forderungen abgegeben.

>> Ergebnisbericht Wirtschaft sind wir alle

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5 Fakten zu Investitionen in Österreich 

Fakt 1: Acht verlorene Jahre
Fakt 2: Mehr Wachstum nur durch mehr Investitionen
Fakt 3: Investitionsquote sinkt seit Mitte 2013
Fakt 4: Sinkende Nettoinvestitionsquote
Fakt 5: Unternehmen sind Treiber der Investitionen 

>> Zum Factsheet

WKÖ-Investitionsbarometer: Was sagen die Unternehmen?

Der Saldo aus positiven und negativen Antworten zum Investitionsvolumen verbessert sich deutlich, liegt aber weiterhin im negativen Bereich (-2).

Zurückhaltung bei Neuinvestitionen 

  •  3 % wollen Ersatzinvestitionen tätigen
  • nur 37 % geben Neuinvestitionen an, davon begründen 63 % diese mit Innovation und Digitalisierung. 

>> Zum Investitionsbarometer

Wirtschaftspolitische Blätter: Investitionen in Wettbewerbsfähigkeit 

Die aktuelle Ausgabe der Wirtschaftspolitischen Blätter analysiert die Gründe für die geringe Investitionstätigkeit sowie Maßnahmen zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit.

>> Zur Ausgabe 1/2016 der Wirtschaftspolitischen Blätter

1 Jahr EFSI - Zwischenbilanz 

Der Fokus des Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) liegt auf risikoreichen, aber tragfähigen Projekten, die nachfrageorientiert vergeben werden. Im ersten Jahr des EFSI wurden 64 Projekte in 26 EU-Mitgliedstaaten genehmigt, die Investitionen bis zu 100 Mrd. EUR in Gang setzen sollen. Davon wurden in Österreich drei Projekte genehmigt, die Investitionen in der Höhe von 508 Mio. EUR auslösen sollen. Weitere 6 bis 10 konkrete österreichische Projekte sind derzeit in Verhandlung. Um das Potenzial für Österreich noch besser auszuschöpfen, braucht es mehr Information und Beratung sowie bessere PPP-Modelle.

>> Zum Kommentar


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