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Österreichische Hotellerie begrüßt Ankündigung der Öffnung per 19. Mai 2021

Kraus-Winkler: Lang ersehnter Schritt - Benötigen auch internationale Gäste

Hotel; Tourismus; Schlüssel; Lobby; Rezeption;
© (C) Kalinovsky Dmitry_Adobe Stock

Mit dem heute präsentierten Öffnungstermin für die heimischen Hotellerie-Betriebe hat die Regierung den lang ersehnten Schritt für die Branche, aber auch für alle Österreicherinnen und Österreicher, in Richtung erster wirtschaftlicher und sozialer Normalität gesetzt. „Unsere Betriebe freuen sich nach monatelanger Schließung auf ein dauerhaftes Aufsperren. Die Zeit, die uns nun bis zum Öffnungstermin bleibt, werden wir, gemeinsam mit unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, nutzen, um auch die aktuellen Maßnahmen, wie z.B. die Gästetestungen, in die bestehenden Sicherheitskonzepte zu integrieren. Denn letztlich wollen wir alle nur eines: Sicher öffnen – zum Wohlergehen unserer Gäste, Mitarbeiter und natürlich zum Wohle unserer Unternehmen“, erklärt Susanne Kraus- Winkler, Obfrau des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und Branchensprecherin der rund 16.000 österreichischen Beherbergungsbetriebe.

Neben den hotel-internen Vorbereitungen für die zeitnahe Öffnung, die mit einer „normalen“ Saisoneröffnung nicht vergleichbar ist, gilt es für die Betriebe nun rasch zu handeln: „Stornobedingungen, Anzahlungssysteme, Gästeinformationen, sowie das Preismanagement und operative Abläufe müssen größtenteils neu überarbeitet und angepasst werden. Die geplanten „Hoteltest- Ecken“ für Gäste-Nachtestungen bei längeren Aufenthalten sind einzurichten und die Warenlieferungen müssen der derzeit nur schwer abschätzbaren Nachfrage angepasst werden, denn viele Jahresbetriebe haben ihre Lagerbestände aus Liquiditätsgründen auf Null runter gefahren“, konkretisiert Kraus-Winkler.

Klärung der Einreisebestimmungen notwendig - Anstieg bei Buchungsnachfragen

Eine wesentlich Voraussetzung für eine gelungene Sommersaison ist eine quarantänefreie Einreise. „Deshalb ist die angekündigte Anpassung der Einreise-Bestimmungen, für die wir uns intensiv eingesetzt haben, ganz besonders erfreulich. Die derzeit geltende Verordnung sieht mit wenigen Ausnahmen eine 10-tägige Quarantäne, mit der Möglichkeit des Freitestens nach 5 Tagen, vor. Dass hier nun Klarheit geschaffen wurde, und es ab 19. Mai keine Quarantäne für Geimpfte, Getestete oder Genesene geben wird, ist eine wesentliche Basis für einen erfolgreichen Re-Start“, betont Kraus-Winkler und unterstreicht: „Auch wenn wir froh sind, dass die inländischen Gäste uns im letzten Sommer die Treue gehalten haben und so das enorme Minus bestmöglich abfedern konnten, brauchen wir österreichweit gesehen auch den europäischen und den internationalen Gast, um positiv wirtschaften zu können."

Wie wichtig hier eine rasche Lösung war, zeigt auch die aktuelle, erfreuliche Entwicklung. Denn der Trend zu Urlaub in Österreich ist klar erkennbar. „Wir sehen seit einigen Tagen einen enormen Anstieg der Buchungsnachfragen für die Sommermonate,“ berichtet Kraus-Winkler.

Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital

Berechtigte und nachvollziehbare Sorgen gibt es in der Branche um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denn sie sind das wichtigste Kapital der österreichischen Hotellerie. „Ohne unsere bestens ausgebildeten Mitarbeiter ist kein Tourismus in Österreich möglich! Durch die Kurzarbeit konnten viele Mitarbeiter in den Betrieben gehalten werden. So waren mit Ende März 122.410 Mitarbeiter im Hotel- und Gastgewerbe in Kurzarbeit. Dennoch waren, aufgrund der langen Schließdauer, Abwanderungstendenzen spürbar. Hier müssen wir gemeinsam mit der Politik konkrete Aktivitäten starten, um wieder Vertrauen in die Zukunft der Branche und in Tourismusberufe aufbauen“, unterstreicht Kraus-Winkler.

Branche benötigt weitere Konzepte und finanzielle Unterstützung für dauerhaftes Comeback

Bei aller Freude über den bevorstehenden Re-Start, sei nun auch entscheidend, wie lange und in welchem Umfang gezielte Maßnahmen bereitstehen, um die Hotellerie und alle damit verbundenen Unternehmen im vor- und nachgelagerten Bereich, mittel- und langfristig wirtschaftlich abzusichern, sagt Kraus-Winkler und betont abschließend: „Wir alle – Unternehmer und Mitarbeiter- brennen darauf, endlich wieder Gastgeber sein zu können. Unsere Betriebe haben einen enormen Solidarbeitrag geleistet, gingen und gehen mit der Pandemie sehr verantwortungsvoll um und werden noch etliche Jahre brauchen, um die Auswirkungen der Corona-Krise zu verkraften und die dadurch bedingten Umsatzverluste in einer so intensiv von Fixkosten geprägten Branche aufholen zu können. Damit unser Comeback von Dauer ist, haben wir bereits Konzepte und Lösungen für Stabilisierungskapital und Bewältigung der covid-abhängigen Verschuldung der Betriebe erarbeitet, die es nun umzusetzen gilt.“ (PWK203/ES)

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