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Ökostromförderung auf reformierter Basis: Wettbewerbliche Ausschreibungen treten an die Stelle fixer Einspeisetarife – deutsche Systemumstellung trägt bereits Früchte 

Erste Windpark-Ausschreibung in Deutschland erzielt Rekordtiefpreis – Verharren im alten System bedeutet weniger Ökostrom und höhere Kosten

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Bei der ersten Ausschreibung der Windenergie an Land in Deutschland liegt der erzielte Preis deutlich unterhalb der bisherigen EEG-Vergütung. Ein Großteil der Zuschläge ging dabei an Bürgerenergie-Projekte.

Die deutsche Bundesnetzagentur (BNetzA) hat die Ergebnisse der ersten Windpark-Ausschreibung nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) 2017 bekanntgegeben. Insgesamt wurden 256 Gebote für Kraftwerke eingereicht, die besten 70 erhielten den Zuschlag. 800 MW Windenergieleistung an Land wurden vergeben.

Über Wettbewerb das Fördersystem effizienter gestalten

„Das ist ein gutes Beispiel, wie man über Wettbewerb das Fördersystem effizienter gestalten kann“, unterstreicht Stephan Schwarzer, Leiter der WKÖ-Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik. Das hohe Wettbewerbsniveau ermöglichte einen durchschnittlichen Zuschlagswert von 5,71 Cent/kWh.  „Das bedeutet im Vergleich zum bisherigen deutschen Windstrom-Einspeisetarif von 8,1 Cent/kWh (Dauer 20 Jahre) 30% mehr Menge für das gleiche Fördergeld“, argumentiert Schwarzer. Zum Vergleich: In Österreich gilt ein Einspeisetarif von 8,95 Cent/kWh (Dauer 13 Jahre).

Bürgerenergieprojekte dominieren Ausschreibung

Besonders erfolgreich waren in Deutschland die Bürgerenergieprojekte, an denen lokale Investoren beteiligt sind. Auf sie entfielen 70 Prozent der eingereichten Gebote.

„Österreich muss daher rasch eine umfassende Reform des Ökostromgesetzes unter Anwendung der aktuellen EU-Umwelt- und Energiebeihilfenleitlinien in Angriff nehmen mit dem Ziel, erneuerbare Energien kosteneffizienter als bisher auszubauen“, so Schwarzer abschließend.  (PWK445/RH)

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