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Öffnung des Lehrstellenmarktes für Asylwerber mit hoher Anerkennungswahrscheinlichkeit schafft Chancen 

Gleitsmann: Jungen Menschen so frühzeitig wie möglich berufliche Perspektive bieten

Die Öffnung des gesamten Lehrstellenmarktes für jugendliche Asylwerber mit hoher Anerkennungswahrscheinlichkeit, wie heute von AMS-Chef Johannes Kopf vorgeschlagen, würde eine Win-Win-Situation bringen, sagt Martin Gleitsmann, Abteilungsleiter Sozialpolitik und Gesundheit der WKÖ. „Das wäre nicht nur ein ganz essentieller Schritt für rasche und effektive Integration, sondern daneben auch ein wichtiger Hebel zur Bekämpfung des Fachkräftemangels für unsere Betriebe.“ Die Sozialpartner haben diese Maßnahme als eine von vielen bereits vor rund einem Jahr in einem gemeinsamen Papier der Regierung vorgeschlagen. 

Junge Asylwerber mit voraussichtlich positivem Asylbescheid

Der derzeit bestehende eingeschränkte Zugang auf Mangelberufe für jugendliche Asylwerber ist unflexibel und bürokratisch. Ziel sollte sein, aus den jugendlichen Flüchtlingen Fachkräfte von morgen zu machen. Der Vorschlag beschränkt sich auf Jugendliche mit hoher Anerkennungswahrscheinlichkeit, also jugendliche Asylwerber, die voraussichtlich ohnehin einen positiven Asylbescheid und damit freien Arbeitsmarktzugang bekommen. „Auf diese Weise kann man bei diesen jungen Menschen sehr frühzeitig ansetzen und ihnen nicht nur eine geregelte Tagesstruktur, sondern auch eine mittel- und langfristige berufliche Perspektive bieten.“ (PWK593/PM) 

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