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ÖGK-/WKO-Krenn für partnerschaftlichen Weg im Interesse der Versicherten

Gesundheitspolitische Programme müssen vorher abgestimmt werden

Versicherung
© WKÖ/DMC
Verwundert zeigt sich der Vorsitzende der Dienstgeber-Vertreter in der Österreichischen Gesundheitskasse und bisherige Obmann Matthias Krenn von den Aussagen des in der zweiten Jahreshälfte amtierenden ÖGK-Obmanns und Gewerkschaftsvertreters Andreas Huss auf dessen heutiger Pressekonferenz: „Der ausgegebene Forderungskatalog ist kein offizielles Programm der ÖGK und wurde ohne Kenntnis und Zutun der hauseigenen Experten erarbeitet. Auch wurden weder Dienstgeber-Vertreter noch alle Mitglieder der Dienstnehmer-Kurie in die Erstellung eingebunden. Ohne vorherige Abstimmung ein „Gesundheitspolitisches Programm“ auf einer durch den Gewerkschaftsbund ausgerichteten Pressekonferenz in der ÖGK-Hauptstelle medial zu kommunizieren, erscheint sehr fragwürdig. Vielmehr ist es im Interesse der Versicherten und der ÖGK geboten, miteinander das Gespräch zu suchen, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen“, so Krenn.
 
„Es gilt zu vermeiden, in einer Covid-bedingt finanziell sehr herausfordernden Zeit, hohe Erwartungshaltungen zu wecken, die den budgetären Möglichkeiten nicht standhalten. Bereits mit Beginn des Jahres 2020 wurden umfangreiche Leistungsharmonisierungen verwirklicht, erst letzte Woche wurde ein Antrag für einen Maßnahmenplan im Bereich der Psychotherapie einstimmig angenommen. Es wäre schade, wenn dieser partnerschaftliche Weg einseitig verlassen würde“, so Obmann-Stv. Matthias Krenn abschließend. (PWK317/DFS)

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