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Nocker-Schwarzenbacher: Brauchen gebündelte Kräfte aller Partner im Tourismus 

UNWTO-Generalsekretär Pololikashvili und Bundesministerin Köstinger beim Tourismus-Koordinierungsausschuss - Hochkarätige Besetzung unterstreicht Stellenwert des Tourismus

v.l.: WKÖ-Vizepräsidentin Martha Schultz, Bundesministerin Elisabeth Köstinger, UNWTO-Generalsekretär Zurab Pololikashvili und Petra Nocker-Schwarzenbacher
© bmnt/Gruber v.l.: WKÖ-Vizepräsidentin Martha Schultz, Bundesministerin Elisabeth Köstinger, UNWTO-Generalsekretär Zurab Pololikashvili und Petra Nocker-Schwarzenbacher

„Wir können stolz auf unsere Betriebe der österreichischen Tourismus- und Freizeitwirtschaft sein: Sie generieren mit einer Wertschöpfung von knapp 60 Milliarden Euro, rund 16% des österreichischen BIPs und beschäftigen im Jahr ca. 500.000 Personen, allein im Beherbergungs- und Gaststättenwesen. Mit 144 Millionen Nächtigungen 2017 gehört unser verhältnismäßig kleines Land zu den Top-Tourismus-Destinationen weltweit. Diese Erfolgsstory gilt es nun weiterzuschreiben“, betonte Petra Nocker-Schwarzenbacher, Obfrau der WKÖ-Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft am Montag, 1. Oktober vor hochkarätigen nationalen und internationalen Gästen – allen voran Bundesministerin Elisabeth Köstinger und Zurab Pololikashvili, Generalsekretär der Weltorganisation für Tourismus, UNWTO.  Im Rahmen des 17. Europäischen Tourismusforum, das am 1. und 2. Oktober in Wien stattfindet, ging der Koordinierungsausschuss Tourismus (KAT) mit allen wichtigen Tourismus-Playern des Landes über die Bühne.  

Neue österreichische Tourismusstrategie

Um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern und die Position als führende Tourismusdestination zu halten und weiter auszubauen, brauche es gebündelte Kräfte und das Zusammenspiel aller wesentlichen Partner im Tourismus, zeigt sich Nocker-Schwarzenbacher überzeugt. Am Welttourismustag vergangenen Donnerstag, 27.9., hatte Nocker-Schwarzenbacher gemeinsam mit Bundesministerin Köstinger und dem Tiroler Landeshauptmann Günther Platter den Startschuss zur Erarbeitung der neuen österreichischen Tourismusstrategie, gegeben: „Mit dem Masterplan Tourismus, der im Frühjahr 2019 fertig sein wird, werden die großen Tourismusthemen und Problemfelder der Zukunft angegangen. Diese Strategie wird – nicht zuletzt dank unserer Beteiligung - für die 90.000 Betriebe der Tourismus und Freizeitwirtschaft eine Orientierungshilfe für die Zukunft.“  

UNWTO Generalsekretär Zurab Pololikashvili unterstrich in seinem Statement die Bedeutung der intakten Natur und des kulturellen Erbes Österreichs als einer der führenden Tourismusnationen. Als wertvolle österreichische Initiative Österreichs bezeichnete Pololikashvili den PlanT- Masterplan für den Tourismus und kündigte diesbezüglich seitens der UNWTO Unterstützung und enge Zusammenarbeit an.  

Erfolgsmodell "Duale Ausbildung" 

Als besonderes Erfolgsmodell hob Nocker-Schwarzenbacher die duale Ausbildung in Österreich hervor. „Um diese einzigartige Berufsausbildung, die auf einem optimalen Zusammenspiel von Schule und betrieblicher Praxis basiert und von uns laufend weiterentwickelt wird, werden wir auch international beneidet,“ betonte Nocker-Schwarzenbacher und erhielt dafür auch die Bestätigung von UNWTO-Generalsekretär Pololikashvili.  

Ein aktueller, eindrucksvoller Beweis dafür, so Nocker-Schwarzenbacher, sei der grandiose Erfolg des Team Austria, der österreichischen Nachwuchs-Fachkräfte, bei den Berufs-Europameisterschaften, Euroskills 2018, die gerade in Budapest über die Bühne gingen. Dem gesamten Team, speziell aber den jungen Fachkräften im Hotel- und Gastgewerbe, die sich über ein großartiges Ergebnis – mit 2 Silbermedaillen und einer „Medallion for Excellence“ – freuen konnten, gratulierte Nocker-Schwarzenbacher abschließend herzlich. 

Die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich ist die solidarische Interessenvertretung für über 90.000 Tourismusbetriebe aus den Branchen Gastronomie, Hotellerie, Freizeit-und Sport, Reisebüros, Kinos, Kultur- und Vergnügungsbetriebe sowie Gesundheitsbetriebe. Die Bruttowertschöpfung macht rd. 16 Prozent der heimischen Wirtschaftsleistung aus, 719.000 Vollzeitarbeitsplätze hängen direkt und indirekt vom Tourismus ab. (PWK643/ES)

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