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Nocker-Schwarzenbacher begrüßt Erhöhung des ÖHT-Haftungsrahmen für Tourismusbetriebe

Nocker-Schwarzenbacher: „Wichtiger Schritt zu mehr Investitionstätigkeit touristischer Betriebe und Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit“

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Über die heute, Donnerstag, im Wirtschaftsausschuss beschlossene Erhöhung des Haftungsrahmens der Österreichischen Hotellerie und Tourismusbank (ÖHT) um 125 Mio. Euro zeigt sich die Sprecherin des österreichischen Tourismus, Petra Nocker-Schwarzenbacher, Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) erfreut: „Tourismusunternehmen benötigen Zugang zu Krediten für ihre Investitionstätigkeit, die Haftungsübernahme durch die ÖHT spielt dabei eine enorme Rolle. Damit touristische Betriebe, die einem immer stärker werdenden internationalen Wettbewerb ausgesetzt sind, weiter ganz vorne mit dabei bleiben, sind laufende Investitionen unerlässlich. Ich bin überzeugt, dass die Erhöhung des ÖHT-Haftungsrahmens zu einem weiteren Anstieg der Investitionen der Betriebe führen wird.“ 

Ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung

Die Investitionstätigkeit der heimischen Tourismusunternehmen war zuletzt deutlich gestiegen (+50% im Jahr 2016), was zu einer starken Nachfrage nach Haftungen geführt hat: Von dem der ÖHT zur Verfügung stehenden Haftungsrahmen von 250 Mio. Euro sind derzeit bereits 235 Mio. ausgeschöpft. Hintergrund dieser Entwicklung: Aufgrund der strengen regulatorischen Rahmenbedingungen für Geldinstitute, müssen diese mehr Sicherheiten bei der Kreditvergabe vorlegen. Dadurch wird die Unternehmensfinanzierung, vor allem für kleine und mittlere Unternehmen, die mehr als 90 Prozent der österreichischen Tourismus- und Freizeitbetriebe ausmachen, erschwert. Durch die Übernahme einer Haftung durch die ÖHT, hinter der die Bonität des Staates steht, wird die Hausbank hinsichtlich der Verpflichtung, vermehrt Eigenkapital zu hinterlegen, entlastet, was eine erleichterte Kreditvergabe durch die Banken zur Finanzierung von Betriebsinvestitionen bewirkt. „Ich freue mich, dass die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft gemeinsam mit den Fachverbänden Gastronomie und Hotellerie die Politik von der notwendigen Aufstockung überzeugen konnten. Mit der heute beschlossenen Erhöhung werden die Finanzierungen zukünftiger Investitionen sichergestellt und so ein wichtiger Impuls zum nachhaltigen Erhalt unserer Betriebe gesetzt,“ unterstreicht Nocker-Schwarzenbacher abschließend.

Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft

Die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich ist die solidarische Interessenvertretung für über 90.000 Tourismusbetriebe aus den Branchen Gastronomie, Hotellerie, Freizeit-und Sport, Reisebüros, Kinos, Kultur- und Vergnügungsbetriebe sowie Gesundheitsbetriebe. 600.000 Arbeitsplätze (jeder 5. Vollzeitarbeitsplatz) hängen direkt oder indirekt von Tourismus und Freizeitwirtschaft ab (WIFO).
(PWK513/ES)

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