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Noch-Regierung schwächt KMU und EPU: Nötige Erweiterung der Berufsrechte der Buchhaltungsberufe weiterhin verschoben 

Berufsgruppensprecher Andreas Stadler kritisiert die jüngste Einigung der Regierung, die die umfassende Erweiterung der Berufsrechte der Buchhaltungsberufe verhindert

Andreas Stadler, Berufsgruppensprecher der Bilanzbuchhalter Österreichs
© UBIT NOE / Teskey Andreas Stadler, Berufsgruppensprecher der Bilanzbuchhalter Österreichs

Andreas Stadler, Berufsgruppensprecher der Bilanzbuchhalter Österreichs und stellvertretender Obmann der WK NÖ Fachgruppe UBIT, vertritt mehr als 10.000 Mitglieder der Berufsgruppe Bilanzbuchhalter, Buchhalter und Personalverrechner. Er kritisiert die jüngste Einigung der „Noch-Regierung“ zur Nicht-Erweiterung der Berufsrechte der Buchhaltungsberufe: „Wir sind sehr verärgert, dass die Noch-Regierung bei der längst überfälligen Erweiterung der Berufsrechte der Buchhaltungsberufe gescheitert ist“. Die seit Jahren geforderte Abgabe von Jahres-Steuererklärungen sowie volle Vertretung vor Gerichten, Sozialversicherungsanstalten und Förderungsstellen wären besonders für die Klein- und Mittelbetriebe sowie EPUs wichtig. Denn das neue Rechnungswesenberufegesetz würde alle Voraussetzungen erfüllen, um Kundinnen und Kunden verwaltungstechnisch optimal betreuen zu können – ist aber in den entscheidenden Punkten am Widerstand der Wirtschaftstreuhänder gescheitert.

„Es entsteht der Eindruck, dass eine nahe an der Praxis angesiedelte Erweiterung der Berufsrechte der Buchhaltungsberufe willkürlich verhindert wurde, währenddessen etwa breite Novellierungen im Bereich des Wirtschaftstreuhandberufsgesetzes vorgenommen wurden. Die erneute Verzögerung schwächt die österreichische Wirtschaft und kostet den Mittelstand ein Vielfaches!“, sagt Stadler über das Gesetz, das als Regierungsvorlage im Nationalrat mit nur minimalsten Änderungen der Berufsrechte der Buchhaltungsberufe beschlossen werden soll und per 1.7.2017 in Kraft treten wird.

„Wir werden alle uns zur Verfügung stehenden Maßnahmen setzen, damit diese Erweiterung doch noch kommt. Uns liegt die Stärkung der österreichischen Wirtschaft insbesondere der Klein- und Mittelbetriebe sowie der EPU besonders am Herzen“, gibt sich Stadler kämpferisch. So wurde spontan eine Petition ins Leben gerufen. Die Unterstützung der Kunden der Buchhaltungsberufe ist enorm: Nach nur 24 Stunden hatten mehr als 420 UnterstützerInnen die Petition www.rechenstift.at/petition unterzeichnet. „Unsere Kunden fordern die längst überfälligen Änderungen. Der Druck kommt aus der Wirtschaft – dem Rückgrat des Landes – täglich werden es mehr!“, so Stadler.

Der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT

Mit mehr als 66.000 Mitgliedern gehört der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) zu den größten und dynamischsten Fachverbänden der Wirtschaftskammer Österreich. Er nimmt die Interessen der Unternehmerinnen und Unternehmer aus den Bereichen Unternehmensberatung, Informationstechnologie und Buchhaltung wahr. Ziel ist es, berufsrelevante Rahmenbedingungen zu optimieren und dem Markt die Leistungen der Berufsgruppen zu kommunizieren. Mitglieder können umfangreiche Beratungs- und Serviceleistungen in Anspruch nehmen. (US) von

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