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Neuer Kollektivvertrag für Angestellte bei Immobilienverwaltern 

Sozialpartner einigen sich - 1.500 Euro Mindestgehalt in der ersten echten Verwendungsgruppe II

Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und die Arbeitgeber der Berufsgruppe der Immobilienverwalter im Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder konnten sich auf einen Kollektivvertragsabschluss für rund 10.000 Angestellte einigen. Durch eine Umstrukturierung des Gehaltsschemas wird in drei Schritten bis 1.1. 2019 ein Mindestgehalt von 1500 Euro in der ersten echten Verwendungsgruppe erreicht.

Die Lehrlingsentschädigung wird ebenfalls entsprechend mit entwickelt und beträgt 630 Euro im ersten Lehrjahr. Zusätzlich wurde vereinbart, dass für Mütter auf Basis des Kollektivvertrages 22 Monate Karenzzeiten nun auch für die Entwicklung im Gehaltsschema angerechnet werden. Der Kollektivvertrag tritt mit 1.7.2017 in Kraft und beinhaltet Gehaltssprünge bis 1.1.2019.

Der Abschluss trägt dazu bei, die geschlechterspezifische Lücke im Einkommen, zu schließen und führt zu mehr Einkommensgerechtigkeit“, so Philipp Obermaier, Verhandlungsleiter der GPA-djp.

Der Verhandlungsleiter der Arbeitgeber Johannes Wild:„Wir stehen zu unserer sozialen Verantwortung und einer Anhebung auf 1.500 Euro Mindestlohn in der Verwendungsgruppe II“.

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