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Neue Stiftung soll Wirtschafts- und Finanzbildung stärken

Sieben Partner von Arbeiterkammer bis Industriellenvereinigung 

Stiftung Wirtschaftsbildung
© Stiftung für Wirtschaftsbildung/APA-Fotoservice/Schedl

Sieben Partnerorganisationen von Arbeiterkammer (AK) bis Industriellenvereinigung (IV) wollen mit einer neuen Stiftung die Wirtschafts- und Finanzbildung in Österreich verbessern. 1,4 Mio. Euro pro Jahr stehen etwa für Analysen, Pilotprojekte, Unterstützungsmaßnahmen für Lehrer und Bewusstseinsbildung an den Schulen zur Verfügung, hieß es bei einer Pressekonferenz am Dienstag. 

Jeweils 200.000 Euro pro Jahr steuern AK, IV, Wirtschaftskammer, ERSTE Stiftung, Innovationsstiftung für Bildung, MEGA Bildungsstiftung und Nationalbank für drei Jahre bei. Anschließend gibt es eine Option auf Verlängerung. Mit dem breiten Spektrum der Partner soll auch dem möglichen Vorwurf eines Transports von Partikularinteressen in den Unterricht entgegengetreten werden.

Einigkeit bestand in der Analyse des Status quo: In Sachen Wirtschaftsbildung besteht Handlungsbedarf, der Wissensstand über Grundbegriffe und Funktionsweisen des Finanz- und Wirtschaftslebens in der österreichischen Bevölkerung sei erschreckend niedrig - und das trotz Verankerung des Themas in Schulfächern wie etwa Geographie und Wirtschaftskunde.

Was konkret mit den zur Verfügung stehenden Mitteln passieren soll, ist dagegen noch nicht klar. Die Stiftung soll Anfang 2021 ihre Arbeit aufnehmen, der Fokus liegt auf den Zehn- bis 14-Jährigen.

Einerseits soll das Thema Wirtschaftsbildung stärker im regulären Bildungssystem verankert werden - etwa durch die Ausschreibung von Fördermitteln oder das Testen und Evaluieren von diversen Ansätzen zur Vermittlung des Themas an Pilotschulen. Weiters sollen Pädagogen durch Weiterbildungsangebote, neue Lehrmaterialien oder überarbeitete Schulbücher unterstützt werden bzw. an den Schulen Bewusstseinsbildung zum Thema betrieben werden, zum Beispiel durch Aktionstage, bei denen sich Unternehmer als Role Models präsentieren.

Begrüßt wird die Initiative von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP). Er glaube zwar an einen starken Staat, der vieles kann. "Er kann aber nicht immer alles." Derzeit laufe zwar eine Überarbeitung aller Lehrpläne - dabei werde es etwa eine stärkere Vernetzung zwischen den Disziplinen brauchen, von der Finanzmathematik über die Wirtschaftskunde bis zur Politischen Bildung. "Wir brauchen aber auch eine verstärkte Berücksichtigung außerschulischer Realitäten."

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