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Neue Richtlinie für den Anschluss von Fenster, Sonnenschutz und Fassade 

Zusammenarbeit mit Bundesverband Sonnenschutztechnik, Österreichischer Arbeitsgemeinschaft Putz (ÖAP), Plattform Fenster Österreich und Qualitätsgruppe Wärmedämmsysteme (Arge QG WDS)

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Jeder Mensch, der schon mit einer Baustelle zu tun hatte, weiß es: das Zusammenspiel der einzelnen Gewerke kann gut funktionieren, stellt aber oft eine Herausforderung dar. Meist liegt der Grund für die Unzufriedenheit des Auftraggebers und die entstandenen Mehrkosten in der unzureichenden Planung und Abstimmung zwischen den einzelnen Beteiligten. „Mit dieser neuen Richtlinie ist es uns gelungen, bei der Schnittstelle Fenster - Sonnenschutz - Fassade den Ausführenden ein Instrument in die Hand zu geben, mit dem Mängel künftig soweit wie möglich ausgeschlossen werden können“, freut sich der Dr. Manfred Gaulhofer, Vorsitzender des Vereins Plattform Fenster Österreich und Herausgeber. Die Richtlinie entstand in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Sonnenschutztechnik, der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft Putz (ÖAP), der Plattform Fenster Österreich und der Qualitätsgruppe Wärmedämmsysteme (Arge QG WDS). Sie ist bei den teilnehmenden Unternehmen, im Vereinssekretariat und in Zukunft auf der Homepage erhältlich. 

Eigenverantwortliches Denken und Tun erwünscht

Inhalt der Richtlinie sind Empfehlungen für die Planung und Ausführung der Anschlüsse von Fenster sowie Sonnenschutz in Putzfassaden oder Wärmverbundsystemen. „Anschauliche Prinzip-Skizzen erklären einfach und leicht verständlich die Vorgehensweise. Dennoch sind eigenverantwortliches Denken und Tun erwünscht“, erklärt DI Thomas Walluschnig, Obmann- Stellvertreter des Vereins Plattform Fenster Österreich. Thematisiert werden beispielsweise Sonnenschutzkästen, deren Anforderungen an die Steifigkeit sowie die Ausführung der Putznasen in unterschiedlichen Fassadentypen. Ebenso sind Führungsschienen sowie der Fassadenanschluss an Aluschalen von Fensterrahmen Gegenstand der praktischen Tipps. (PWK201/US)

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