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Neuerungen bei Online-Zahlungen: Mehr Zeit für Umstellung in Betrieben

WKÖ-Generalsekretär Kopf: Aufschub der Umsetzungsfrist erreicht

Zahlungsverkehr
© WKÖ

Die Zahlungsdienstleisterrichtlinie soll die missbräuchliche Verwendung von Zahlungsmitteln verhindern. Künftig wird die so genannte 2-Faktor-Authentifizierung verpflichtend. Das heißt, dass sich der Kunde im Rahmen der Zahlung zumindest über zwei Faktoren (also etwa Chip in der Karte plus Passwort, oder Passwort plus TAN) identifizieren muss.

Aufschub für Betriebe erwirkt

Das Inkrafttreten dieser neuen Vorgaben ist bereits für den 14. September 2019 geplant. Hier ist jetzt der WKÖ ein erfreulicher Schritt im Sinne der betroffenen Betriebe gelungen:  Es konnte ein Aufschub dieser Frist in Form einer Nachsicht erreicht werden. Die Finanzmarktaufsicht FMA wird von einer von der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde EBA eingeräumten Möglichkeit Gebrauch machen, betroffenen Zahlungsdienstleistern einen Aufschub zu gewähren und klärt dazu gerade auf internationaler Ebene die genauen rechtlichen und zeitlichen Rahmenbedingungen.

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf erklärt: „Die neue Richtlinie erfordert in vielen Betrieben technische Adaptierungen für die Abwicklung von Online-Zahlungen. Wir freuen uns, dass nach konstruktiven Gesprächen der Wirtschaftskammer mit der FMA nun ein Aufschub dieser Umsetzungsfrist fix ist. So haben betroffene Betriebe mehr Zeit, sich über etwaige notwendige technische Aufrüstungen zu informieren und diese umzusetzen.“

Infoseite mit aktuellen FAQs

Die Wirtschaftskammer informiert ihre Mitgliedsbetriebe über die neue Zahlungsdienstleisterrichtlinie laufend unter: https://wko.at/online-zahlungen

Sobald Details zur Übergangsfrist bekannt sind, wird die Wirtschaftskammer darüber informieren. (PWK397/PM)

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