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Nationale Bioökonomie-Strategie: Schlüssel zu Innovation und Wettbewerbsfähigkeit 

Bundessparte Industrie in der WKÖ fordert fairen Wettbewerb bei Rohstoffen, Technologien und Produkten

Industrieanlage
© WKÖ

Innovative und zukunftsträchtige Lösungen im Umgang mit Rohstoffen – das ist seit jeher ein Schlüsselthema der Bundessparte Industrie in der Wirtschaftskammer Österreich. Die heute von der Bundesregierung beschlossene Nationale Bioökonomie-Strategie bringt wichtige Impulse in diese Richtung. „Die kluge Umsetzung des Konzepts der Bioökonomie stärkt den Wirtschaftsstandort Österreich. Dafür braucht es neue, innovative Ansätze, damit Technologieentwicklung, Wissenschaft, Forschung und Industrie noch besser verzahnt werden. Voraussetzung dafür ist ein fairer Wettbewerb bei Rohstoffen, Technologien und Produkten, gestützt auf sachliche Information und diskriminierungsfreie Rahmenbedingungen“, betont Bundesspartengeschäftsführer Andreas Mörk.

Ressourcenverfügbarkeit sicherstellen

Die Entwicklung einer Bioökonomie wird vor allem vom Konsumverhalten, von technologischen und ökonomischen Aspekten sowie von Fragen der ausreichenden Verfügbarkeit nachwachsender Rohstoffe bestimmt. Dies betrifft vor allem Holz, aber auch flüssige und gasförmige Biomasse. Da die Nachfrage steigt, braucht es eine nachhaltig verträgliche Ausweitung des Rohmaterialangebots, ohne biologische Ressourcen zu überlasten und die Versorgung zu gefährden. Mörk: „Gemeinsames Anliegen muss daher sein, Rohstoffversorgung ausreichend und zu wettbewerbsfähigen Konditionen sicherzustellen. Dann sind Prozessinnovationen und Technologiesprünge zur Reduktion von Treibhausgasen möglich.“

Nachhaltige Wertschöpfungsketten mit neuen Technologien stärken

„Must-Haves“ bei der Umsetzung der heute beschlossenen Nationalen Bioökonomie-Strategie sind für die Industrie die Stärkung nachhaltiger und kreislauforientierter Wertschöpfungsketten in allen Sektoren sowie Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung, Anreizsysteme und Förderungen statt populistischer Markteingriffe und einseitiger Verbote. „Wir sehen daher das Ziel der Regierung sehr positiv, Betriebe beim verstärkten Einsatz von Reststoffen, Kuppel-, Nebenprodukten und Abfällen sowie bei der Entwicklung biobasierter Technologien und Produkte zu unterstützen. Dabei können auch Querschnittstechnologien wie Digitalisierung, Biotechnologie und Informations- und Kommunikationstechnologie, sowie neue Bildungskonzepte wertvolle Beiträge leisten, etwa bei der Ressourceneffizienz, der Prozessoptimierung und der innovativen Materialentwicklung“, so Mörk. (PWK155/PM)

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