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Mutiger Österreich-Pavillon bei der EXPO 2020 in Dubai 

Wirtschaftsministerin Schramböck, Regierungskommissärin Karl und Wirtschaftskammer-Präsident Mahrer präsentieren Siegerprojekt „in dialogue with austria“ von querkraft

(v.l.n.r.): WKÖ-Präsident Harald Mahrer, Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, Regierungskommissärin Beatrix Karl und Gerd Erhartt (querkraft architekten) präsentieren den Österreich-Pavillon für die Expo 2020 in Dubai
© Expo-Büro der WKÖ (v.l.n.r.): WKÖ-Präsident Harald Mahrer, Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, Regierungskommissärin Beatrix Karl und Gerd Erhartt (querkraft architekten) präsentieren den Österreich-Pavillon für die Expo 2020 in Dubai

„Die Erfolge unserer Unternehmen im Export schaffen Arbeitsplätze im Inland. Mit der EXPO in Dubai erreichen wir ein Millionenpublikum und wir werden die Wirtschaft in diesem Werbefenster bestmöglich präsentieren. Mit dem mutigen Pavillon verbinden wir Tradition und Moderne und zeigen uns als Innovationsstandort im Herzen Europas. Die österreichischen Pavillons von Mailand und Astana wurden mehrfach ausgezeichnet und waren Publikumsmagneten. Diesen Anspruch haben wir natürlich auch in Dubai“, betont Digitalisierungs- und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck anlässlich der Präsentation des Österreich-Pavillons für die EXPO 2020 in Dubai gemeinsam mit Regierungskommissärin Beatrix Karl und Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer.  

Die EXPO Dubai von 20. Oktober 2020 bis 10. April 2021 mit dem Motto „Connecting Minds, Creating the Future“ ist in der rund 170-jährigen EXPO-Geschichte die erste Weltausstellung in einem arabischen Land. Rund 200 Länder und Organisationen werden Dubai als Podium nutzen, um auf einem 4,4 km² großen Areal Impulse zu den Subthemen Opportunity, Mobility und Sustainability zu präsentieren. Österreichs Beitrag „in dialogue with austria“ macht bereits durch sein Äußeres neugierig: Rund 60 Lehmkegel bilden gemeinsam einen im wahrsten Sinne des Wortes „geerdeten“ Pavillon.  

Wichtigster Wirtschaftspartner am Golf und Hub Richtung Afrika  

„Für die Wirtschaftskammer ist die EXPO-Teilnahme mit einem klaren Ziel verbunden“, betont WKO-Präsident Harald Mahrer: „Wir erwarten uns eine Vertiefung der bilateralen Beziehungen zum Gastgeberland und eine stärkere Positionierung in der ganzen Region. Mit unseren Unternehmen wollen wir in die Wachstumsmärkte der Zukunft - dazu gehören auch die Golfstaaten. Zudem ist Dubai ein idealer Ausgangspunkt, um die gesamte Region bis nach Afrika zu erschließen. Die Verkehrslogistik ist mit Hafen und Flughafen bestens ausgebaut, Sicherheit und Lebensqualität sind hoch, daher ist Dubai auch der wichtigste Standort für Niederlassungen österreichischer Unternehmen in den Vereinigten Arabischen Emiraten.“ 

Sammelplatz für die besten Ideen von 200 Nationen

Anlässlich der Weltausstellung wird die größte Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) zur internationalen Bühne werden, um mögliche Antworten auf die globalen Herausforderungen der Zeit aufzuzeigen. „Wurden früher bei Weltausstellungen Erfindungen und neue technologische Entwicklungen präsentiert, so sind sie heute ein Schaufenster für Länder, um ihre besten Ideen und Lösungsansätze zu zeigen. Die EXPO in Dubai ist daher eine Chance, um dem Österreich-Bild neue Facetten hinzuzufügen. Wir sind bekannt für Mozart und Sissi, aber wir sind auch Frontrunner für richtungsweisende Innovationen, die unser Leben von morgen bereichern und erleichtern können – und das werden wir zeigen“, betont Regierungskommissärin Beatrix Karl. 

Klima-Revolution aus der Erde 

Für die Realisierung des Pavillons steht ein Kostenrahmen von 16,48 Mio. Euro zur Verfügung, der zu 75 % vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und zu 25 % von der Wirtschaftskammer Österreich aufgebracht wird. Der Beitrag für das 2.400 m² große Grundstück wurde im Zuge eines EU-weiten offenen Realisierungswettbewerbs ausgeschrieben. Eine hochkarätige Jury wählte das Projekt „in dialogue with austria“ von querkraft als Sieger aus. Die interdisziplinäre Gruppe entwickelte einen Pavillon, der die Kraft der Natur für ein smartes Klimakonzept nutzt und mit vielen ineinander geschnittenen Lehmkegeln eine paradigmatische Architektursprache entwickelt.  

Frische Brise statt Hitzestau 

Lehm, das älteste und einfachste Baumaterial der Welt, ist wesentlicher Bestandteil des Pavillons, der um 75 % weniger Energie als ein durchschnittliches Gebäude in Dubai benötigt. Durch ein intelligentes Klima-Engineering wird die natürliche Luftkonvektion zur Kühlung genutzt. In Windtürmen wird die Luft in einer Stunde 15-fach gewechselt, so wird konstant ein Raumklima erreicht, das 5 - 10 ֯C unter jenem in der Umgebung liegt. Darüber hinaus wird die Österreich-Präsentation auch von einer genussvollen und zutiefst österreichischen Seite überzeugen: Ein Kaffeehaus im Pavillon soll ein Ort der Gastfreundschaft und Gemütlichkeit sein. Darüber hinaus wird ein eigenes InnovationLab der Innovationskraft Österreichs gewidmet sein: Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Institutionen können hier Lösungsansätze präsentieren. 

Neue Märkte für innovative Technologien und Biolebensmittel 

Insgesamt werden bei der Weltausstellung in Dubai rund 25 Mio. Besucherinnen und Besucher werden erwartet, 70 % davon sollen aus dem Ausland kommen. Damit bietet die EXPO der österreichischen Wirtschaft ein ideales Podium, um die wirtschaftliche Beziehungen zu vertiefen und neue Märkte zu erschließen. Im Vorjahr belief sich der Bestand österreichischer Direktinvestitionen in den sieben Emiraten, die hinsichtlich der Einwohner- und der Flächenzahl annähernd gleich groß sind wie Österreich, auf knapp

5 Mrd. Euro. Alleine in den beiden vergangenen Jahren investierte Österreichs Wirtschaft fast 1,5 Mrd. Euro in den VAE. Die österreichischen Warenexporte dorthin beliefen sich 2017 auf 610 Mio. Euro, die Warenimporte auf 114 Mio. Euro. Die VAE versprechen beispielsweise im Hochtechnologiebereich interessante Perspektiven für die heimische Wirtschaft. Sehr gefragt sind etwa Innovationen im Bau- und Umweltsektor oder Lösungen für den Sicherheitsbereich, eine interessante Nische für österreichische Betriebe sind auch Bionahrungsmittel. (PWK596/SR)

Österreich-Pavillon bei der EXPO 2020 (c)querkraft

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