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Mutige Ideen und große Zukunftsvisionen in der Youth Entrepreneurship Week

Begleitet von Startup-Profis entwickeln 1.800 Schüler/-innen Jungunternehmer-Projekte - Nächste Infotermine für interessierte Pädagog/-innen im November. 

Jugendliche
© iStock

Nicht raunzen, sondern anpacken! Das ist die Devise der Entrepreneurship Week, bei der Jugendliche an sozialen und nachhaltigen Problemen forschen, innovative Lösungsideen entwickeln und erste Prototypen bauen. 

Insgesamt 55 Entrepreneurship Wochen finden 2021 in ganz Österreich statt: Die ersten fünf wurden in Kärnten, Oberösterreich, Vorarlberg, Tirol und Wien bereits umgesetzt. Weitere 50 stehen bis Dezember 2021 noch bevor.  Mehr als 1.800 Schüler/-innen erhalten dadurch wertvolle Einblicke in den unternehmerischen Alltag.  

Und auch die Pädagog/-innen selbst konnten in drei weiteren Entrepreneurship Weeks - mit insgesamt 125 teilnehmenden Lehrer/-innen - ihre spannenden Ideen zur Entfaltung bringen. Das Projekt bleibt nicht auf eine Woche beschränkt: Über die jeweilige Entrepreneurship Woche hinaus stellen die Organisatoren eine Verzahnungsplattform bereit, durch die Schüler/-innen bei der Umsetzung ihrer Ideen unterstützt werden.  

Summer Week  

An der Summer Entrepreneurship Week, die heuer vom 7. bis 10. September stattfand, nahmen 40 Schüler/-innen aus ganz Österreich teil, die ihre Ideen einer hochkarätigen Jury präsentierten. Erfolgreiche Entrepreneur/-innen unterstützten sie dabei, wie die Gründerin von Livin Farms, Katharina Unger, der erfolgreiche Moderator und Pitchprofessor, bekannt aus „2 Minuten, 2 Millionen“, Daniel Cronin, oder mybanana-Gründer Martin Rudolf, der sein erstes Unternehmen selbst aus der Schule heraus gegründet hatte.  

Dass in ihnen großes Potenzial schlummert, konnten die Schüler/-innen beweisen: Sie entwickelten Ideen wie einen smarten Mistkübel, der die Müllentsorgung effizienter macht, ein Konzept für nachhaltige Mode oder eine Website, die Schüler/-innen bei der Schulwahl unterstützt.  

Teamspirit und Motivation 

Die Entrepreneurship Week sei das ideale Sprungbrett für die Entwicklung eigener Projektideen, erzählt Felix Kaufmann, Schüler der BHAK & BHAS St. Pölten: „Diese Woche habe ich viele spannende Unternehmer/-innen kennengelernt. Ich bin jetzt sehr motiviert, ein eigenes Unternehmen zu gründen und habe gemerkt, welch große Rolle das Team dabei spielt.“ 

Besonders aufregend war der dritte Tag der Woche, als – neugierig auf die Ideen der Jugend - Bundesministerin Dr. Margarete Schramböck, Bundesminister Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann und die Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich, Mag. Amelie Groß, die Gelegenheit nutzten, um die Jugendlichen direkt kennenzulernen und Feedback zu den Ideen zu geben. 

„Unsere Jugendliche beim Schaffen neuer Ideen zu beobachten, stimmt mich optimistisch, dass wir die Herausforderungen unserer Zeit bewältigen können. Der natürliche Umgang mit neuen Technologien und die ungetrübte Kreativität dieser Schüler/-innen sind die ideale Voraussetzung, um neue Lösungsansätze zu alten Problemen zu schaffen”, so Ministerin Schramböck nach ihrem Besuch. „Die Youth Entrepreneurship Week soll ein fixer Bestandteil jeder Schullaufbahn werden, denn sie bietet als Ideenwerkstatt einen perfekten Entfaltungsraum und eine Vernetzung mit dem Entrepreneurship-Ökosystem.” 

„Beeindruckende Lernkurve“ 

„Die Lernkurve der Jugendlichen in der Youth Entrepreneurship Week ist beeindruckend. Durch die Ausarbeitung einer eigenen Projektidee entdecken die Teilnehmer/-innen ihre Fähigkeit, Probleme zu lösen, ihre Kreativität zu nutzen und ihre Visionen zu präsentieren”, schwärmt Bundesminister Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann. „Entrepreneurship Education wird in den nächsten Jahren quer durch die Schulzeit mit vielen Maßnahmen und Aktivitäten gestärkt, mit dem Motto: Jedes Kind und jeden Jugendlichen stärken für eine Gesellschaft der Gestalter/-innen. Die Youth Entrepreneurship Week wird hier einen wichtigen Beitrag leisten.” 

„Entrepreneurship Education ist ein wichtiger Impuls für die österreichische Wirtschaft. Es braucht entsprechende Nachwuchsarbeit für die nächste Generation an Unternehmer/-innen und Mitunternehmer/-innen”, sagt Amelie Groß, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich. „Ich bedanke mich bei den Partnern der Entrepreneurship Week – den erfahrenen Entrepreneuren, den Jungunternehmer/-innen, den Innovationszentren der Universitäten und Berater/-innen der WKO, insbesondere bei IFTE und Austrian Startups. Ich freue mich sehr, dass es diese Partnerschaft des BMDW, des BMBWF und der WKO für die Youth Entrepreneurship Week gibt – wir wollen diese sukzessive weiter stärken und ausbauen.”  

Fortsetzung im November 

Für alle Teams und Lehrer/-innen, die das Entrepreneurship-Fieber erwischt hat, gibt es am 9. 11. von 10 bis 15 Uhr ein „Entrepreneurial Journey – Entrepreneurship Week Follow-up“, bei dem man viele unterschiedlichen Entrepreneurship-Education-Angebote kennenlernen und sich mit anderen engagierten Jugendlichen und Lehrpersonen vernetzen kann.  

Am 10. 11. folgt von 9 bis 18.30 Uhr der Entrepreneurship Summit „Solutions for the SDGs” mit vielen inspirierenden Gestalter/-innen für eine nachhaltige Zukunft Österreichs. Das Projekt der Entrepreneurship Week hat zum Ziel, Entrepreneurship Education in vielen Schulen Österreichs zu etablieren und wird daher 2022 weitergeführt, inklusive einer weiteren Summer Entrepreneurship Week.   

Initiiert wurde das Programm von der Initiative for Teaching Entrepreneurship (IFTE) und AustrianStartups, gemeinsam mit mehr als 200 Partnern aus der Startup-Community und dem e.e.si-Netzwerk der Entrepreneurship-Education-Koordinator/-innen aus allen Bundesländern. Die Entrepreneurship Woche ist eine Kooperation des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung und der Wirtschaftskammer Österreich. (PWK472/HSP)

 

Mehr Informationen: www.entrepreneurshipweek.at

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