th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Mörk: Entwurf zur Flexibilisierung der Arbeitszeit schränkt betriebliche Mitbestimmung nicht ein

Betriebliche Partnerschaft wird nicht gefährdet – Modalitäten des 12h- Tages weiterhin Teil von  Betriebsvereinbarungen

Andreas Mörk
© WKÖ

Keinen Frontalangriff auf die betriebliche Mitbestimmung sieht der Geschäftsführer der Bundessparte Industrie, Andreas Mörk, im vorliegenden Entwurf zur Flexibilisierung der Arbeitszeit: „Die betriebliche Mitbestimmung wird in keiner Weise eingeschränkt. Der Vorwurf, dass damit die innerbetriebliche Sozialpartnerschaft ausgehebelt wird, ist deshalb nicht richtig.“ Im Gegensatz zur Angleichung Arbeiter-Angestellte vom Oktober des Vorjahres, greift diese Regelung in keine bestehenden Betriebsvereinbarungen oder kollektivvertraglichen Regelungen ein, so der Industrie-Geschäftsführer. 

Mörk verweist darauf, dass laut § 97 Abs. 1 Z. 2 Beginn und Ende der Arbeitszeit durch eine Betriebsvereinbarung festzulegen sind. „An diesem Umstand ändert sich durch das Außerkrafttreten des § 7 Abs. 4 AZG überhaupt nichts. Das heißt, dass im Rahmen der betrieblichen Mitbestimmung ein derartiges Arbeitszeitmodell nur mit Zustimmung des Betriebsrates eingeführt werden kann“, stellt der Industriegeschäftsführer klar. Diese Betriebsvereinbarung werde – entgegen des Vorwurfs -  auch in keiner Weise einseitig durch den Arbeitgeber erzwingbar sein, die vorliegende Regelung konterkariert daher auch nicht die betriebliche Partnerschaft. „Auch weiterhin werden im Rahmen von Betriebsvereinbarungen zu § 4b AZG bei Gleitzeit oder bei Schichtarbeit die näheren Modalitäten des 12h-Tages festzulegen sein. Es ist zu hoffen, dass die Gewerkschaft sich hier entlang der Tatsachen bewegt und nicht Unruhe auf Betriebsebene erzeugt“, so Mörk abschließend. (PWK455/US)

von

Das könnte Sie auch interessieren

  • Information und Consulting
Matthias Tschirf, Sektionschef Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, mit Fachverband UBIT Obmann Alfred Harl

Transparenz in den Aufsichtsräten stärkt Österreichs Wirtschaft

Eine transparente Besetzung von Aufsichtsratsgremien mit kompetenten Persönlichkeiten fördert der FV UBIT seit Jahren und setzt dazu zahlreiche Impulse mehr

  • Industrie
Bundessparte Industrie

Wettbewerbsfähigkeit bleibt zentrales Element der Klima- und Energiepolitik 

Bundessparte Industrie und BMNT-Generalsekretär Josef Plank forcieren Zukunftsdialog mehr