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Modernisierung der Rot-Weiß-Rot-Karte ist toller WKÖ-Erfolg im Sinne der Betriebe 

Wirtschaftskammer-Generalsekretär Kopf begrüßt „wichtigen Schritt gegen Fachkräftemangel“

Die Rot-Weiß-Rot - Karte
© WKÖ

Die Wirtschaft begrüßt die Ankündigung von Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, die Rot-Weiß-Rot-Karte zu modernisieren und die Mangelberufsliste zu regionalisieren. „Damit setzt die Regierung wichtige Forderungen der Wirtschaftskammer im Kampf gegen den Fachkräftemangel um - ein toller Erfolg im Sinne der österreichischen Betriebe“, sagt Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). 

Wie der WKO Fachkräfte-Radar zeigt, gibt es beim Arbeitskräfteangebot ein enormes Ost-West-Gefälle. Es sei daher „sehr positiv und zu begrüßen“, dass es nun zusätzlich zur bundesweiten Mangelberufsliste eine regionalisierte Mangelberufsliste geben soll. Zugleich betont Kopf, dass diese Einzelmaßnahmen in eine Gesamtstrategie zur Bekämpfung des Fachkräftemangels eingebettet werden sollen, wie sie auch im Regierungsprogramm vorgesehen ist. Die Wirtschaftskammer hat dazu gestern konkrete Vorschläge präsentiert.

Bei der Rot-Weiß-Rot-Karte ist für die WKÖ vor allem auch wichtig, dass die Erfahrungen aus der betrieblichen Anwendung in die Modernisierung einfließen. „Wir brauchen mehr Praxisnähe, sprich schnellere Verfahren“, so Kopf. Derzeit dauern Verfahren im Schnitt sechs Monate anstatt wie im Gesetz vorgesehen maximal acht Wochen. 

WKÖ prüft rechtliche Unterstützung für Betroffene 

Weiters begrüßt Kopf die Ankündigung der Wirtschaftsministerin, 10.000 Asylberechtige unter 25 Jahren in die Lehre bringen zu wollen. „Die Wirtschaftskammer steht dafür gerne unterstützend zur Seite.“ Wenig Verständnis hat Kopf für die Haltung von Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) gegenüber Asylwerbern, die sich bereits in Lehre befinden: „Die Wirtschaftskammer wird sich hier weiter für die betroffenen Betriebe und Lehrlinge einsetzen. Wir erwarten uns, dass für jene rund 300 Lehrlinge eine humane Lösung gefunden wird, die derzeit von Abschiebung bedroht sind.“ Wenn der Zugang zur Lehre für Asylwerber künftig verschlossen bleiben soll, dann brauche es zumindest für die wenigen akuten Fälle einen pragmatischen Weg. „Aufgrund der bedauerlichen Entscheidung von Bundesminister Kickl prüfen wir im Moment die Möglichkeit einer WKO-weiten Unterstützung unserer betroffenen Betriebe“, so Kopf abschließend. (PWK600/DFS)  

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