th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Mineralölindustrie: Kraftstoffe inflationsbereinigt günstiger als vor 35 Jahren

Eine aktuelle Auswertung der Kaufpreise der Österreichischen Energieagentur zeigt: Preise für Produkte und Dienstleistungen verändern sich anders, als wir annehmen würden

Mineraloel Industrie
© Envato

Die Österreichische Energieagentur wertet jährlich die Verbraucherpreise eines ausgewählten Warenkorbes mit einer Reihe von Produkten des täglichen Bedarfs aus. Bahntarife, öffentlicher Verkehr, aber auch Semmeln, Wohnkosten und Dienstleistungen wie medizinische Behandlungen und Mechanikerstunden wurden seit 1986 inflationsbereinigt, d.h. nach Abzug der Inflationsrate, teurer – im Gegensatz zu Kraftstoffen. 

Eine aktuelle Auswertung der Kaufpreise der Österreichischen Energieagentur zeigt, dass sich die Preise für Produkte und Dienstleistungen oft anders verändern, als es unser Bauchgefühl annimmt. So wurde Superbenzin seit 1986 real um 14 % günstiger, Diesel sogar um 16 %. Heizöl extraleicht ist inflationsbereinigt ebenfalls um 16 % günstiger als noch vor 35 Jahren. Auch Energiekosten wie Gas, Strom und Fernwärme sind zurückgegangen. 

"Besonders bemerkenswert ist das Bild bei Betrachtung der mehrfachen MÖSt-Erhöhungen in den letzten 35 Jahren. Diese Steuer-Erhöhungen herausgerechnet, wäre der Kraftstoff heute inflationsbereinigt noch um einiges günstiger als 1986“, sagt Hedwig Doloszeski, Geschäftsführerin des Fachverbandes der Mineralölindustrie (FVMI). Die häufig verbreitete Meinung, Kraftstoffe würden immer teurer, hält somit einem Fakten-Check nicht stand. Die Zahlen gelten unter Berücksichtigung der allgemeinen Inflationsrate, die herausgerechnet werden muss. Andere Berechnungsmethoden über einen 35-jährigen Zeitverlauf spiegeln kein realistisches Bild wider. 

Kraftstoffpreise in Österreich im EU-Vergleich deutlich günstiger

In den Nachbarländern Österreichs müssen Autofahrer bekanntlich deutlich tiefer in die Tasche greifen als an heimischen Tankstellen. Im Vergleich aller EU-Mitgliedsländer tanken die Konsumenten derzeit (Stand: März 2021) in Österreich Eurosuper um etwa 23 Cent und Diesel um rund 13 Cent pro Liter günstiger als im EU-Durchschnitt.  

Über den FVMI

Der Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI) ist eine bundesweite Fachorganisation im Bereich der Wirtschaftskammer Österreich und als gesetzliche Interessenvertretung Bindeglied zwischen Wirtschaft und Öffentlichkeit. Mitglieder sind österreichische Unternehmen, die Rohöl aufsuchen und fördern (upstream), in Pipelines transportieren (midstream) und in eigenen oder konzernverbundenen Raffinerien verarbeiten sowie Mineralölprodukte vertreiben (downstream). 
https://www.oil-gas.at

Das könnte Sie auch interessieren

Verlag

Österreichische Verlage massiv durch Corona-Krise getroffen

WKÖ-Fachverband Buch und Medienwirtschaft: Jede zusätzliche Belastung trifft Branche enorm und ist abzulehnen mehr

Robert Seeber, Obmann der WKÖ-Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft

WKÖ-Tourismus erfreut über Erhöhung des EU-Beihilferahmens

Seeber: Mit Ausweitung der Obergrenzen für Corona-Hilfen wichtige Forderung umgesetzt - Maßnahmen schafft wieder Perspektive für zahlreiche touristischen Betrieben mehr