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Metallgewerbe: Schwierige, aber konstruktive erste Verhandlungsrunde zum Kollektivvertrag 

Lahner: Zielorientierte Lösungsvorschläge bis zum nächsten Termin am 6.12. – Gewerkschaft gefordert, ihre weit über das Ziel hinausgehende Forderung zu überdenken

Metallarbeiter
© WKÖ

Die erste Verhandlungsrunde zum Kollektivvertrag für das Metallgewerbe wurde nach elfstündigen schwierigen, aber konstruktiven Verhandlungen unterbrochen. Arbeitgeber-Chefverhandler Andreas Lahner und sein Arbeitnehmer-Vis-a-vis Rainer Wimmer kamen überein, die beiderseitigen Forderungen sorgfältig zu prüfen und bis zur nächsten Runde am 6. Dezember zielorientierte Lösungsvorschläge zu erarbeiten.  

In den Geltungsbereich des Metallgewerbe-Kollektivvertrages fallen rund 45.000 Unternehmen mit cirka 110.000 Arbeitern und 17.500 Lehrlingen. 

Lösung beim nächsten Verhandlungstermin wird angestrebt

„Ich bin zuversichtlich, dass die gut funktionierende Sozialpartnerschaft im Gewerbe die Oberhand behält und wir bis am 6. Dezember vernünftige Lösungen finden werden“, so Andreas Lahner. „Irritationen - ausgehend von den Verhandlungen mit der Metallindustrie - würden jedoch die weiteren Verhandlungen und Gespräche im Metallgewerbe nicht gerade erleichtern. 

Das Gewerbe hat mit zusätzlichen 0,8 Prozent über der derzeit gültigen Inflationsrate - in Summe somit + 2,8 Prozent - eine deutliche, der derzeitigen Wirtschaftslage entsprechende Lohnerhöhung angeboten. „Jetzt ist die Gewerkschaft gefordert, ihre weit über das Ziel hinausgehende Forderung von 5 Prozent zu überdenken“, sagt Lahner abschließend. (PWK722/JHR)

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