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Meistertitel im Namen: "Eine schöne Wertschätzung"

Der Ministerrat beschließt die Aufwertung des "Meisters" zum eingetragenen Titel, um das Handwerk und die Qualifikation der Meister aufzuwerten.

Malermeisterin Julia Janisch fand nach der Matura im Handwerk ihre wahre Berufung. Sie freut sich darauf, ihren "Meister" auch im Namen führen zu können.
Lisa Janisch
© Katrin Painer Fotografie

"Für mich war vom ersten Tag in der Berufsschule an klar, dass ich den Meister machen will", sagt Lisa Janisch. "Sonst wäre das nur eine halbe Geschichte." Vor drei Jahren hat die 29-jährige Steirerin ihren Meistertitel als Malerin und Beschichtungstechnikerin  gemacht. Bei der Meisterbriefverleihung wurde sie per Publikumsvoting zur "Meisterin des Jahres" gewählt. "Das ist nicht nur mein Traumberuf, sondern eine Leidenschaft geworden", sagt Janisch. "Ich stehe jeden Tag auf und freue mich auf die Arbeit. Es gibt nichts Schöneres."


Lehre mit Matura als Erfolgsrezept

Dabei war lange nicht klar, dass der Lisas Lebensweg sie ins Handwerk führen würde. "Ich hab nie gewusst, was ich werden will, deswegen bin ich in eine Höhere Lehranstalt für Wirtschaftliche Berufe gegangen. Matura kann ja nie schaden", erzählt Janisch. Nach der Abschlussprüfung habe sie aber schnell gemerkt: Da fehlt etwas gewaltig! Im Herbst nach ihrer Matura startete sie eine Lehre im Betrieb ihres Vaters.

Schnell machte die Steirerin auf sich aufmerksam, gewann regionale und überregionale  Lehrlingswettbewerbe bis hin zur Staatsmeisterschaft. Und konnte bei der Fachkräfte-EM EuroSkills 2016 in Göteborg gleich drei Goldmedaillen holen. Für die heurigen EuroSkills, die von 16. bis 20. September in Graz stattfinden werden, ist Malermeisterin Lisa Janisch als Botschafterin im Einsatz.


Eingetragener Titel "schönes Zeichen fürs Handwerk"

Die heute im Ministerrat beschlossene Möglichkeit, den Meister als eingetragenen Titel im Namen führen zu können, begrüßt die Steirerin Janisch: "Ich werde das auf jeden Fall machen. Für mich ist das eine schöne Wertschätzung und ein schönes Zeichen ans Handwerk." Dadurch werde die Lehre insgesamt gestärkt und der Stellenwert des Handwerks wachse.

Wie wichtig das ist, erlebt Janisch unter anderem im Rahmen der zahllosen Workshops, die sie an österreichischen Schulen abhält, um aufzuklären, welche Karrierechancen eine Lehre bietet. "Die Schülerinnen und Schüler müssen auch Sachen ausprobieren können, das hat mir damals gefehlt. Und man muss ihnen die für sie wichtigen Informationen dort bieten, wo sie sich ihre Informationen holen", erklärt Janisch, die selbst auf Facebook und Instagram aktiv ist.

In diese Kerbe schlägt auch Lehre stärken #schaffenwir,  die aktuelle Lehrlingskampagne der WKÖ, die unter anderem durch Videos in den Sozialen Medien verbreitet wird. Fast fünfzig Prozent derjenigen, die das erste Video mit Ö3-Moderator Robert Kratky gesehen haben, sind unter 25 Jahre alt. Lisa Janisch hat sich in diesem Alter gerade auf ihre so erfolgreiche Teilnahme bei EuroSkills vorbereitet.

#schaffenwir
© WKÖ/DMC
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