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Mehr Lehranfänger im September: „Wir haben die Krise hinter uns gelassen“

Plus von 4,4 Prozent im ersten Lehrjahr -  WKÖ-Kühnel: „Hätten wir mehr Bewerber, könnten unsere Betriebe noch mehr Lehrstellen besetzen“ 

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Die aktuellen Lehrlingszahlen für September 2021, die am Freitag bekannt wurden, zeigen einen erfreulichen Aspekt: Die Zahl der Lehranfänger in den Ausbildungsbetrieben stieg mit Stichtag 30. September auf 30.263. Das ist ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 4,4 Prozent. Zum Vergleich: Vor einem Monat, Ende August, stand hier noch ein Minus von -0,7 Prozent in der Statistik. 

"Der Trend ist sehr positiv, es geht deutlich bergauf. Die Recovery der heimischen Wirtschaft schlägt auch am Lehrlingsmarkt durch und wir können die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Lehrstellenmarkt abschütteln“, sagt Mariana Kühnel, stellvertretende Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich. "Damit zeigt sich einmal mehr: Die Lehre ist die krisenfeste und zukunftssichere Ausbildung.“ 

Das sei zusehends auch im Bewusstsein der österreichischen Bevölkerung verankert. Kühnel sieht das Image der Lehre deutlich im Aufwind – auch dank der jüngsten Erfolge: "Viele der jungen Spitzenfachkräfte, die bei EuroSkills in Graz einen Medaillenrekord für Österreich geholt haben, haben den Grundstein für ihre tollen Karrieren mit einer Lehre gelegt. Sie haben damit eindrucksvoll bewiesen, dass die duale Ausbildung in Österreich zur absoluten Spitze zählt.“  

Auch in den Gesamtzahlen erweist sich der Lehrstellenmarkt als überaus stabil: Mit 101.560 Lehrlingen in Ausbildungsbetrieben über alle Lehrjahre ist gegenüber dem Vorjahr fast eine Punktlandung gelungen (damals 101.676, das bedeutet -0,1 Prozent). 

Kühnel: "Die Zahlen sind schon erfreulich, könnten aber noch deutlich positiver ausfallen: Wir haben österreichweit nämlich weiterhin einen großen Überhang an unbesetzten Lehrstellen. Die Ausbildungsbetriebe würden also gerne noch mehr Lehrlinge ausbilden, es mangelt aber vielerorts an geeigneten Bewerbern.“ Hier gelte es anzusetzen, um den kräftigen Aufschwung der Wirtschaft – Stichwort Fachkräftemangel - nicht zu gefährden. Wichtig wäre zudem, nun rasch zu einer Umsetzung der Höheren Berufsbildung als Signal an den heimischen Fachkräftestandort zu kommen. Denn, so Kühnel: "Die Lehrlinge von heute sind unsere Fachkräfte von morgen.“ (PWK470/HSP)

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