th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Mauttarife für 2018: WKÖ konnte wichtige Weichen stellen 

Massive Verteuerung bei Euro-6-Fahrzeugen abgewendet – Schritte in Richtung mehr Transparenz stehen aus

Heute, Donnerstag, ist die neue Mauttarifverordnung in Begutachtung gegangen. Die Wirtschaftskammer hat es geschafft, die Weichen in die richtige Richtung zu stellen, berichtet Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der WKÖ: „Im Vorfeld der Begutachtung gab es heuer intensive Verhandlungen zwischen dem BMVIT und uns, weil von Seiten des Ministeriums bei den Euro-6-Fahrzeugen eine kräftige Mauterhöhung angedacht war. Nach mehreren Gesprächen ist es uns aber gelungen, eine gute Lösung im Sinne der österreichischen Unternehmen zu erreichen. Dafür bedanken wir uns auch bei Bundesminister Leichtfried“.

Tarifanpassung nun deutlich geringer als angekündigt

Die Tarifanpassung fällt nun im vorliegenden Begutachtungsentwurf bedeutend geringer aus als zunächst avisiert, vor allem für die umweltfreundlichsten Euro-6-Fahrzeuge. Die ursprünglich vorgesehene Anlastung von externen Kosten für Luftverschmutzung bei den Euro-6-Fahrzeugen per 1.1.2018 konnte abgewendet werden. 

Stattdessen profitieren Euro-6-Fahrzeuge, wie in früheren Verhandlungen Ende 2015 vereinbart, weiterhin von einem Bonus auf die Mauttarife in Höhe von jährlich 20 Mio. Euro von 2017 bis 2020.

„Zusätzlich zu den Mauteinsparungen 2016 in Höhe von 65 bis 70 Mio. Euro und dem Euro-6-Bonus haben wird damit geplante Zusatzkosten im Jahr 2018 von nochmals ca. 20 Mio. Euro abgewendet“, erläutert der Branchensprecher. 

Branche fordert transparente Kalkulation

„Dennoch arbeiten wir weiterhin daran, unsere Forderung nach einer transparenteren Kalkulation der Mauttarife umzusetzen, damit die Mauthöhe nachweislich den tatsächlichen Kosten für die Straßenbenützung entspricht“, unterstreicht Klacska die nach wie vor bestehende Forderung der Verkehrswirtschaft nach mehr Transparenz. (PWK814/PM)

von

Das könnte Sie auch interessieren

  • Gewerbe und Handwerk
Scheichelbauer-Schuster: Fairness für heimische Unternehmen in Europa sicherstellen

Scheichelbauer-Schuster: Fairness für heimische Unternehmen in Europa sicherstellen 

Durchsetzung von Strafen bei Lohn- und Sozialdumping zentrales Thema – Österreich von Entsendungen massiv betroffen mehr

  • Gewerbe und Handwerk
v.l.n.r.: Baumeister Karl Weidlinger, Obmann-Stellvertreter des Fachverbandes der Bauindustrie, WKÖ-Präsident Harald Mahrer, Baumeister Hans-Werner Frömmel, Bundesinnungsmeister der Bundesinnung Bau

Digital & zukunftsfit: die Baulehre wird neu ausgerichtet

Baugewerbe und Bauindustrie rüsten im Bereich der Baulehre auf: neue digitale Lernmethoden im Fokus – ab 2019 Tablet für alle Lehrlinge im 2. Lehrjahr mehr