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Massive Kundenrückgänge: Für Friseure ist „jeder Öffnungsschritt wichtig“

Bundesinnungsmeister Wolfgang Eder begrüßt geplante Lockerungen - Antikörper-Nachweis ersetzt schon jetzt drei Monate lang den Eintrittstest

Friseure
© WKÖ

Die Friseurbranche leidet unter existenzbedrohenden Kundenrückgängen. Auch in jenen Bundesländern, wo die Salons und Studios offen sind, liegt die Kundenfrequenz weit unter der normalen Auslastung. Darüber hinaus dauern in Wien und Niederösterreich die Sperren für die körpernahen Dienstleister immer noch an. Im Burgenland wurde der harte Lockdown kürzlich erst beendet. 

In dieser Notlage setzt die Branche große Erwartungen in die Entscheidungen der Öffnungskommission: "Wir begrüßen die von der Bundesregierung für Mitte Mai angekündigten Öffnungen. Für uns ist jeder Schritt in Richtung Normalität wichtig. Wir hoffen, dass sich mit dem Aufsperren von Gastronomie, Hotellerie, Tourismus und insbesondere Veranstaltungsbranche auch unsere Terminkalender wieder füllen“, sagt Wolfgang Eder, Bundesinnungsmeister der Friseure in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).  

Nach dem Ende des österreichweiten Lockdowns am 8. Februar 2021 hatten sich die Termine nur in den ersten Tagen gehäuft. Seither fallen die Friseurbesuche spärlich aus.  

Sicherer im Salon 

Eder sieht das als Alarmsignal: "Wir wissen, dass in normalen Zeiten rund 55 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher in die Salons kommen, um sich von uns umsorgen zu lassen. Und das unter den sichersten Bedingungen aller Branchen. Wenn derzeit die Frequenz bei uns im Schnitt um ein Viertel niedriger liegt, heißt das leider im Gegenzug: Fast 60 Prozent der Dienstleistungen finden zuhause statt. Und das mit ungleich höherem Ansteckungsrisiko."  

Aus den jüngsten AGES-Clusteranalysen geht hervor, dass sich 73 Prozent der Infektionen in den Haushalten ereignen. Weitere 17 Prozent passieren in der Freizeit. Eder: "Dieses Risiko lässt sich vermeiden." Bei Einhaltung der strengen Hygiene- und Sicherheitsvorschriften ist eine Ansteckung ausgeschlossen, wie die Erfahrung aus der Praxis zeigt. 

Was in der Öffentlichkeit indes wenig bekannt ist: Ein von einem zugelassenen Labor bestätigter Nachweis von neutralisierenden Antikörpern im Blut kann drei Monate lang die Testpflicht ersetzen. "Es wäre nur logisch, wenn in weiterer Folge auch vollständig geimpfte Personen ebenso vom Eintrittstest für körpernahe Dienstleister freigestellt würden“, so Eder.  

Die Friseure wünschen sich darüber hinaus niedrigschwellige Angebote, um breitere Bevölkerungsschichten zum regelmäßigen Testen zu motivieren. "Wir würden uns die Anerkennung von Selbsttests unter Aufsicht wünschen – in den Teststraßen ist das auch möglich. Hilfreich wäre, wenn die betriebliche Testbefugnis auf geschulte Mitarbeiter ausgeweitet wird, eventuell solche mit Ersthelferausbildung. Und die regelmäßig durchgeführten Schüler- und Lehrertests sollten ebenfalls als Eintrittstests akzeptiert werden“, so Eder. Das alles diene schließlich einem einzigen Ziel: "Wir Friseure wollen unsere Kundinnen und Kunden in einem sicheren Umfeld verwöhnen." (PWK196/HSP)

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