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Massive Gebäudekerne: Energieinfrastruktur der Zukunft 

„Breakfast Lounge“ im Haus des Meeres: Ziele der Klima- und Nachhaltigkeitspolitik beeinflussen die Zukunft des Bauens

Massive Gebäudekerne: Energieinfrastruktur der Zukunft
© wkö

Was haben Klimawandel, CO2-Einsparung und Energiewende mit den Gebäuden der Zukunft zu tun? Sehr viel, nach Meinung der Experten bei der BAU!MASSIV!

„Breakfast Lounge“ im Haus des Meeres. Denn die Ziele der Klima- und Nachhaltigkeitspolitik beeinflussen zunehmend die Zukunft des Bauens.  

Bei der ersten „Breakfast Lounge“ von BAU!MASSIV! am 19. Juni 2018 drehte sich alles um die Zukunft des Bau- und Gebäudebereichs. Rund 70 Teilnehmer folgten der Einladung zu spannenden Vorträgen im Rahmen einer Matinee.  

Stefan Schleicher, WIFO/Wegener Center Uni Graz hielt in seiner Keynote fest, dass zukünftige Gebäudekonzepte nicht ohne Bauteilaktivierung auskommen werden. Die in massiven Bauteilen gespeicherte Energie kann mittels Wärmetauscher zum Heizen und Kühlen von Gebäuden eingesetzt werden. Gebäude sind der Ort wo der Weg in unsere Energiezukunft beginnt.  

Forschungsinitiative „Zukunftssicheres Bauen“

Anschließend wurden die Ergebnisse 2015-2018 der BAU!MASSIV! Forschungsinitiative „Zukunftssicheres Bauen“ von den Autoren vorgestellt: Peter Holzer vom Institute of Building Research & Innovation (IBR&I) zeigte, dass dynamische Berechnungsmethoden das Energie-Speichervermögen von Bauteilen besser erfassen als konventionelle Verfahren. 

Renate Hammer (IBR&I) befasste sich im Projekt „Biodiversity Impact Assessment“ mit Grundlagen für den Biodiversitätsfußabdruck einzelner Bauweisen. Wolfgang Baaske vom Institut STUDIA stellte seine Studie „Österreichische Massivbaustoffherstellung - Impulsgeber für Regionen“ vor: Massivbaustoffe werden durchschnittlich nur 35 Kilometer vom Werk zum Kunden transportiert und sichern die wirtschaftliche Existenz von rund 200.000 Personen – insbesondere im ländlichen Raum. 

Für BAU!MASSIV! Techniksprecher Martin Leitl untermauern die bisherigen Forschungsergebnisse die BAU!MASSIV!-Forderung nach einer Herkunftsbezeichnung von Baustoffen, da kurze Transportwege das Klima schonen und für regionale Wertschöpfung sorgen. Die Forschungsinitiative „Zukunftssicheres Bauen“ wird vom bmvit im Rahmen des Programms „Stadt der Zukunft“ unterstützt. (PWK465/US) 

Über BAU!MASSIV!

Als Informations- und Nachhaltigkeitsplattform des Fachverbandes der Stein- und keramischen Industrie vertritt BAU!MASSIV! die Interessen der Mitglieder in bauaffinen Themenbereichen.

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