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Maskenbildnerlehre startet im Herbst 2018 

WKÖ-Theatersprecher Pichowetz: „Langjährige Branchenforderung wurde nun endlich realisiert“

Maskenbildnerin
© WKÖ

Ab Herbst 2018 startet in Österreich der Lehrberuf Maskenbildner. Damit wird nach jahrelangen intensiven Verhandlungen eine Forderung des Fachverbandes der Kino-, Kultur- und Vergnügungsbetriebe in der WKÖ in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Theatertechnischen Gesellschaft (ÖTHG) umgesetzt. 

„Wir haben mehr als sieben Jahre Ausdauer und Hartnäckigkeit bewiesen, aber am Ende des Tages dürfen wir die Früchte unserer Arbeit ernten“, freut sich der Sprecher der Theaterbetriebe in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und Betreiber des Gloria Theaters, Gerald Pichowetz, dass es gelungen ist, diesen für die Branche so wichtigen Lehrberuf zu realisieren. Der sozialpartnerschaftlich koordinierte Entwurf geht demnächst in Begutachtung und wird vom Wirtschaftsministerium voraussichtlich im Juni bzw. Juli verordnet werden.

Wettbewerbsnachteil gegenüber Deutschland ausgemerzt

„Ab Herbst wird es möglich sein, die Ausbildung zum Maskenbildner in Form einer Lehre zu absolvieren und diesen Beruf von der Pike auf, beispielsweise in einem Theater, zu erlernen. Somit konnte auch der Wettbewerbsnachteil gegenüber Deutschland, wo es diesen Lehrberuf schon sehr lange gibt, endlich egalisiert werden“, betont Bernhard Gerstberger, Geschäftsführer des Fachverbandes.

„Zu den Lehrinhalten dieses Berufsbildes zählen insbesondere das Erlernen von handwerklichen Tätigkeiten wie etwa das Herstellen von plastischen Gesichtsteilen, klassischen Masken oder Perücken und Bärten. Kreativität und handwerkliches Geschick sind jedenfalls gefragt“, erläutert Pichowetz.

Das Interesse bei der Präsentation des Lehrberufes war enorm. Mehr als 30 potentielle Ausbildungsstätten nahmen an der Vorstellung des Berufsbildes durch den Fachverband gemeinsam mit der ÖTHG teil. Gerstberger: „Wir hoffen, dass wir im Herbst bereits mit einer Berufsschulklasse starten können“. (PWK097/PM)

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