th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Marokko: Casablanca ist interessiert an Austro-Abfallbehandlungstechnologien 

Hochrangige Delegation der Metropole Casablanca studiert Abfallkonzept der Stadt Wien

Marokko
© WKÖ

Eine hochrangige Delegation der Metropole Casablanca besuchte dieser Tage im Rahmen einer Blitz-Europareise die Müllverbrennungsanlage in Pfaffenau und informierte sich über thermische Abfallbehandlung, Abwärmenutzung und Kompostierung - das aus aktuellem Grund: Die Weltbank lancierte unlängst ein 200 Millionen US-Dollar schweres Programm zur Steigerung des Investitionspotentials der Region Casablanca. „Abfall ist Business und rot-weiß-rote Unternehmen sind ein innovativer Partner bei der Gewinnung der Rohstoffe der Zukunft bei geplanten Projekten in Casablanca und ganz Marokko“, so Rudolf Thaler, Afrika-Experte der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA in der Wirtschaftskammer Österreich. 

Der Weltbank-Kredit unterstützt das ehrgeizige Entwicklungsprogramm der Metropole Casablanca. Dabei sollen unter anderem Anreize für private Investitionen in urbane Infrastruktur und Dienstleistungen mittels Public Private Partnerships geschaffen werden. Ein wesentlicher Bestandteil des Programms ist die umweltschonende Abfallbehandlung. Wien hat mit seinen 1,8 Millionen Einwohnern und vorwiegend Single-Wohnungen knapp über 800.000 Haushalte. Die Vier-Millionen-Einwohner-Metropole Casablanca verfügt mit ihren Großfamilien nur über etwa 700.000 Haushalte. 

Marokko und Casablanca sind attraktive Partner

Casablanca, wo 12 Prozent der Bevölkerung Marokkos lebt, ist die größte und wirtschaftlich bedeutendste Stadt Marokkos und dementsprechend auch ein Magnet für Tourismus und Business. Die Stadt trägt ein Fünftel zur Wirtschaftsleistung Marokkos bei und ist somit Motor der marokkanischen Wirtschaft.

„Marokko ist Österreichs viertgrößte Exportdestination unter den über 50 afrikanischen Ländern“, so Afrika-Experte Thaler. Die Geschäftschancen sind vielfältig und liegen bei Industrieausstattungen und Anlagen zur Modernisierung der Industrie. Gefragt sind weiter die Bereiche Energie, Infrastruktur, Informations- und Kommunikationstechnologien, Automobilindustrie, Tourismus und eben auch Abfallbehandlung.

Das bestens vernetzte AußenwirtschaftsCenter Casablanca bietet Möglichkeiten der Präsentation innovativer City-Technologien vor Ort. (PWK174/SR)

von

Das könnte Sie auch interessieren

  • Internationales
AUSSENWIRTSCHAFT

Danube Region Business Forum in Wien sondiert Chancen im Donauraum 

Veranstaltung der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA am 9. Oktober in Wien hat Geschäftsmöglichkeiten durch Infrastrukturausbau im Donauraum im Fokus mehr

  • Internationales
Turkmenistan

Zentralasien: Baugroßprojekte in Turkmenistan

Kapsch und TenCate stoßen auf der Baumesse in Ashgabat auf großes Interesse mehr