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Marktchancen der einheimischen Spediteure müssen verbessert werden 

Alfred Wolfram ist neuer Obmann im Fachverband Spedition und Logistik in der WKÖ – er fordert stärkere Unterstützung der Politik für die Logistikbranche

Spedition
© WKÖ

Im Fachverband Spedition und Logistik, der gesetzliche Interessenvertretung aller österreichischen Speditionen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), hat Alfred Wolfram vor kurzem die Funktion des Fachverbandsobmanns übernommen. Der Branchenexperte, der 30 Jahre in verschiedenen Funktionen für die Firma Schenker tätig war, bevor er sich vor rund zehn Jahren mit der Wolfram Logistik GmbH selbstständig machte, folgt auf Alfred Schneckenreither. Ziel Wolframs ist es, die Politik stärker in die Pflicht zu nehmen und die Rahmenbedingungen für die Mitgliedsunternehmen zu verbessern.

Handlungsbedarf beim Zollverfahren 4200

Vor allem beim Zollverfahren 4200 sieht er großen Handlungsbedarf und eine massive Schlechterstellung der österreichischen Spediteure: „Durch das Zollverfahren 4200 ist es zum Beispiel einem österreichischen Spediteur nicht möglich, im Drittlandverkehr Importverzollungen bei unmittelbar anschließender Lieferung in einen anderen Mitgliedstaat durchzuführen, ohne seine Existenz aufs Spiel zu setzen.“ Der Fachverbandsobmann kritisiert den Umstand, dass dem österreichischen Spediteur in solch einem Fall die österreichische Einfuhrumsatzsteuer vorgeschrieben wird, obwohl die Steuer in einem anderen Land fällig wäre. „Der Gesetzgeber muss hier nun endlich handeln und diese Schlechterstellung unserer Mitgliedsunternehmen abschaffen, gerade weil diese im globalen Wettbewerb stehen und einem starken Konkurrenzdruck aus dem Ausland unterworfen sind“, so Wolfram.

Neue Logistikdrehscheibe zwischen Europa und Asien schaffen

Weiteren Handlungsbedarf sieht der neue Fachverbandsobmann in der Schaffung von geeigneter Infrastruktur, dazu zählt die Verlängerung der Breitspur in den Großraum Wien und Niederösterreich, um eine neue Logistikdrehscheibe zwischen West- und Osteuropa und Asien zu schaffen.

Aber auch Multimodalität zu fördern und auszubauen ist Wolfram ein wichtiges Anliegen. „Der multimodale Ausbau von Güterterminals und die bessere Anbindung des Schienenverkehrs an die Überseehäfen sollten seitens der öffentlichen Handverstärkt gefördert werden - im Sinne attraktiverer Lösungen für unsere Kunden“, fordert Wolfram.

25.000 Jobs und fast 1000 Ausbildungsplätze

Der Fachverband Spedition und Logistik in der Wirtschaftskammer Österreich vertritt die Interessen der rund 1.800 österreichischen Spediteure. Diese leisten einen maßgeblichen Beitrag zu Beschäftigung und Wohlstand in Österreich: Durch die Speditionsbranche werden rund 25.000 Arbeitsplätze geschaffen, wovon 961 Lehrlinge sind. (PWK346/DSF)

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