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Market-Umfrage: Drei Viertel der Österreicher sind bereit, phasenweise länger zu arbeiten

Niemand will permanenten 12-Stunden-Tag, aber mit fallweise längerem Arbeiten haben die wenigsten ein Problem, viele Arbeitnehmer machen dies auch bereits, stellt WKÖ-Experte klar

Drei Viertel der Österreicher sind bereit, phasenweise länger zu arbeiten
© wkö

Eine aktuelle Market-Umfrage im Auftrag der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) bestätigt es: Obwohl viele Ängste vor dem sogenannten 12-Stunden-Tag geschürt werden, fürchten sich Österreichs Arbeitnehmer keineswegs vor einer Flexibilisierung der Arbeitszeit, sondern ganz im Gegenteil: 76 % der Arbeitnehmer sind davon überzeugt, dass heute mehr Flexibilität notwendig ist als früher. Und 73 % sagen, dass sie flexibel und bereit sind, phasenweise länger zu arbeiten. Befragt wurden 1200 Personen im April dieses Jahres in Form von telefonischen Interviews. 

„Niemand will, dass permanente 12-Stunden-Tage die Regel sind, aber fallweise längerem Arbeiten steht die überwiegende Mehrheit der Arbeitnehmer positiv gegenüber, und viele machen dies auch bereits“, stellt daher Rolf Gleißner klar, stellvertretender Leiter der Abteilung für Sozial- und Gesundheitspolitik in der WKÖ.  

41 Prozent der Industriebetriebe haben Sonderüberstunden 

Konkret kennen mehr als die Hälfte der Österreicher 12-Stunden-Tag heute schon, nämlich in Gesundheitsberufen, im öffentlichen Dienst oder im Verkehrsbereich. Auch in 41 Prozent der Industriebetriebe gibt es Sonderüberstunden. „Wenn es bei Polizisten und Krankenschwestern geht, muss ein Arbeitstag mit mehr als zehn Stunden an einzelnen Arbeitstagen doch auch bei Büroangestellten möglich sein“, so Gleißner.  

Arbeitszeit der Österreicher real gesunken 

Eine andere Entwicklung zeigt zudem, dass sich die Arbeitszeit der Österreicher verkürzt – unabhängig von den gesetzlichen Rahmenbedingungen: „Aufgrund des starken Zulaufs zur Teilzeit sowie durch eine Abnahme der real geleisteten Überstunden sinkt die Arbeitszeit um jährlich eine Viertelstunde pro Woche“, führt Gleißner aus. In Summe macht jeder Österreicher heute um eine Überstunde in der Woche weniger als noch vor zehn Jahren. (PWK452/DFS)

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