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Mahrer: Zukunftsoffensive der Bundesregierung stellt Weichen für die Weiterentwicklung Österreichs im internationalen Forschungs- und Innovationswettbewerb

Effizienter Einsatz öffentlicher FTI-Mittel, wirksame Steuerung und zielkonforme Budgets müssen hohes Investment der Unternehmen ergänzen

WKÖ-Präsident Harald Mahrer
© BMDW/Marke Knopp

„Mit der heute vorgestellten Zukunftsoffensive für Forschung, Technologie und Innovation fokussiert die Bundesregierung auf die für den Wohlstand in Österreich mittel und längerfristig strategisch wichtigen Themen. Zielsetzung ist, in die Gruppe der Innovationsführer-Länder aufzuschließen. Mit der Konkretisierung ihrer Vorhaben für die Erneuerung und Ergänzung der österreichischen FTI-Strategie bis 2030, für die längerfristige wettbewerbliche Finanzierung exzellenter Grundlagenforschung, für die wirksame Steuerung autonom verantwortlicher Agenturen und für eine zeitgemäße und international erfahrene Beratung in FTI-Fragen werden die Weichen in die richtige Richtung gestellt. Angesichts der Herausforderungen im Wettbewerb und der Geschwindigkeit der Veränderung gilt es rasch und konsequent zu handeln. Wesentliche Bereiche sind nun festgelegt, bis zum FTI-Gipfel 2019 soll der große Rahmen stehen“, begrüßt Harald Mahrer die heute, Mittwoch, im Ministerrat beschlossenen Maßnahmen. Erfreulich sei auch, dass erstmalig in Österreich eine europataugliche Teilstrategie Verteidigungsforschung beschlossen wurde.

Bildung und Innovation sind Eckpfeiler der Zukunftsstrategie

„Österreich wird Wohlstands- und Wachstumspotentiale in Zukunft vor allem durch Innovationfähigkeit schaffen. Hier müssen wir leistungsfähiger werden, weil sich auch unsere Mitbewerber verbessern. Bildung und Innovation sind die zwei Kernpfeiler der österreichischen Zukunftsstrategie. Im Europäischen Innovation Scoreboard 2018 ist Österreich gegenüber dem Vorjahr um 3 Plätze abgerutscht. Zudem zieht Asien in vielen Bereichen an Europa vorbei, z.B. in der Digitalisierung der Wirtschaft und im Bereich künstlichen Intelligenz. Gerade die Schwerpunktsetzung auf österreichische Stärken und Potentiale in Wissenschaft und im Markt wird entscheidend sein“, so Mahrer zum globalen Umfeld für die heimischen Unternehmen und für das Handeln der Bundesregierung. Vor diesem Hintergrund könne die bevorstehende Wirtschaftsmission nach Asien auch als Gradmesser für die künftige FTI-Ausrichtung Österreichs gesehen werden. "Wir wollen uns die besten Inputs holen, um bei Forschung und Innovation die Schlagzahl zu erhöhen", so Mahrer. 

Mehr Investitionen in Forschung und Innovation

Fakt sei, so der WKÖ-Präsident, dass die heimischen Unternehmen den Rückenwind der Konjunktur nicht nur dafür nutzen, um effizienter zu werden, sondern auch um deutlich mehr in Forschung und Innovation zu investieren: "Beides ist notwendig: Effizienz und planbar steigende Mittel für Forschung und Innovation. Die Herausforderungen sind derart hoch, dass eine Fortschreibung der bisherigen Budgetansätze für die Projekte der angewandten Forschung oder z.B. für den Ausbau der digitalen Innovationsinfrastruktur, des Life Sciences Standort Österreich und neuer, vielversprechender Technologiefelder allein nicht ausreichen werden. Die neue FTI-Strategie muss aus Sicht der Wirtschaft auch die wettbewerblichen Aspekte und die österreichischen Schwerpunkte berücksichtigen. Die Wirtschaftskammer Österreich wird sich aktiv an so wichtigen Aufgaben wie der Ausarbeitung der neuen FTI-Strategie beteiligen und ihre Umsetzung tatkräftig unterstützen. Die Verbesserung der Forschungsleistung und Innovationsfähigkeit ist eine gemeinsame Aufgabe der Regierung, der Wissenschaft und der Wirtschaft“, so Mahrer abschließend mit Blick auf diese zentrale Herausforderung für die kommenden Jahre. (PWK560/US)

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