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Mahrer: Startups sind Treiber einer innovativen Unternehmenslandschaft 

Präsentation des 1. Austrian Startup-Monitors - Hoher Grad an Internationalisierung der jungen Unternehmen 

Präsentation des 1. Austrian Startup-Monitors
© Schnarr Präsentation des 1. Austrian Startup-Monitors in der WKÖ

„Eine extrem qualitätsorientierte, kreative und innovative Unternehmenslandschaft gehört zur österreichischen DNA. Startups spielen dabei eine besondere Rolle, gerade im Bereich Unternehmensgründung, denn sie bringen potentiell höhere gesamtwirtschaftliche Effekte bei Jobs, Innovationen und Investitionen mit sich. Für die Wirtschaftskammer als Heimat für alle jungen Unternehmen ist es daher umso wichtiger, Rahmenbedingungen zu schaffen, die allen Unternehmen beim Wachsen helfen: bürokratische und steuerliche Entlastung sowie besserer Zugang zu Finanzierung. Und natürlich: ein umfassendes Angebot der WKÖ aus Beratung und Service, gerade auch beim Schritt in neue, globale Märkte“, betonte heute, Mittwoch, WKÖ-Präsident Harald Mahrer, im Rahmen der Präsentation des ersten Austrian Startup Monitors, gestern Abend, in der Wirtschaftskammer. 

Rund 1,5 – 3 Prozent der neu gegründeten Unternehmen sind als Startups zu klassifizieren. Zum Vergleich: 2017 wurden 29.935 Unternehmen neu gegründet. Während sich die Gründungsmotive der Startups zur generellen Jungunternehmerlandschaft nicht unterscheiden, zeigt sich bei der Branchenzuordnung ein deutlicher Schwerpunkt im IT-Bereich: Mehr als Drittel der Gründungen entfallen auf die Bereiche IT und Softwareentwicklung, gefolgt von Zukunftsbereichen wie der Biotechnologie oder Medizintechnik. 33 Prozent der befragten Startups gaben an, dass zu ihren Finanzierungsquellen Business Angels zählen, die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl beträgt 8,2 Personen. „Was den Finanzbedarf aber auch Umsatz und Wachstum betrifft, sind Startups ganz essentielle Impulsgeber im Innovationsbereich. Und natürlich ist die Suche nach passenden Fachkräften eine extrem wichtige Frage, die über den weiteren Unternehmenserfolg entscheidet. 69 Prozent haben Probleme im Recruiting, vor allem im IT-Bereich“, so Mahrer. 

Unternehmer denken heute schon bei der Gründung an den Export

In Hinblick auf die Ergebnisse des Startup-Monitors im Bereich Internationalisierung – rund drei Viertel der Befragten geben an, dass sie bereits internationale Märkte erschlossen haben, 42 Prozent können als ´Born Globals ´bezeichnet werden - unterstrich der WKÖ-Präsident, dass sich der Internationalisierungsgedanke der jungen Unternehmen deutlich verändere: „Heute denken Unternehmer schon bei der Gründung an den Export. Hier ist die WKÖ mit den AußenwirtschaftsCentern und der Initiative Startup goGlobal sowie dem Gründerservice als genereller Anlaufstelle eine der wichtigsten Andockstationen“, so Mahrer. 

„Mit dem ersten österreichischen Startup-Monitor wurde nun die erste umfassende Studie zur heimischen Startup-Landschaft präsentiert. Damit Startups am Wirtschaftsstandort ihre Stärken deutlicher ausspielen können, benötigen sie mehr Handlungsspielräume. Im Bereich der Unternehmensförderung sind wir sehr gut unterwegs ist, jetzt gilt es Themen wie die von den Startups genannte Senkung bei den Lohnnebenkosten, eine steuerliche Entlastung und den Abbau bürokratischer Hürden ins Visier zu nehmen“, so Mahrer abschließend. (PWK630/us)

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