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Mahrer: Herausragende Leistungen der Betriebe sind Aushängeschild unseres Standortes! 

Bundessparte Gewerbe und Handwerk kürt „Sieger aus Leidenschaft“ – Stärkung der Lehre und Erweiterung um digitale Inhalte ist „auf Schiene“

Verleihung der „Sieger aus Leidenschaft“ der Bundessparte Gewerbe und Handwerk u.a. mit WKÖ-Präsident Harald Mahrer, Michael Esterl, Generalsekretär BMDW, und Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk
© WKO/Weinwurm Verleihung der „Sieger aus Leidenschaft“ der Bundessparte Gewerbe und Handwerk u.a. mit WKÖ-Präsident Harald Mahrer, Michael Esterl, Generalsekretär BMDW, und Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk

„Das Aushängeschild unseres Standortes sind die herausragenden Leistungen der Betriebe und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dieser Abend gehört den ´Siegern und Siegerinnen aus Leidenschaft´, die in Handwerk und Gewerbe tagtäglich unter Beweis stellen, dass sie zu den besten Betrieben Österreichs zählen“, betonte gestern, Donnerstag Abend, WKÖ-Präsident Harald Mahrer. Die bisherige Bundesregierung habe mit einer standortfreundlichen Politik einen klaren Schwerpunkt gesetzt. Jetzt sei es angesichts der innenpolitischen Lage wichtig, Stabilität zu erreichen. Aber auch eine nächste Bundesregierung müsse einen standortfreundlichen Kurs einschlagen und ihre Hausaufgaben erledigen: „Denn nur so sind ausgezeichnete Leistungen möglich.“

Traditionelle Berufe mit der Zukunft verbinden

„Handwerk und Gewerbe steht jedenfalls für eine bunte Mischung an Betrieben aus vielerlei Branchen und international wird gerne nachgefragt, wie es Österreich gelingt, die Vielzahl an traditionellen Berufen mit der Zukunft zu verbinden“, so Mahrer, der auf die besondere Bedeutung der Sparte in der Lehrlingsausbildung verwies: „In keiner anderen Sparte werden mehr Lehrlinge ausgebildet und umso wichtiger ist es, dass wir bei der Digitalisierung der Lehrinhalte, der Umsetzung der trialen Lehre, einer Stärkung des Meisters und der beruflichen Aus- und Weiterbildung erfolgreich sind. Das hilft uns als Fachkräftestandort am meisten“, so Mahrer. Die gute Zusammenarbeit mit Bundesministerin Margarete Schramböck, der Wirtschaftskammer und der Bundessparte sei Grundlage für die Stärkung der Lehre und eine Erweiterung um digitale Inhalte: „Hier haben wir gemeinsam viel auf Schiene gebracht.“

Lehre muss um digitale Elemente erweitert werden

Michael Esterl, Generalsekretär des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort unterstrich die große Chance, die die Erweiterung der Lehre um digitale Elemente biete. „Die nächste Generation wird durchgängig in einer digitalen Welt aufwachsen. Wir müssen daher die Digitalisierung in alle Bereiche tragen.“ Mit der erstmaligen Schaffung eines Digitalisierungsministeriums in Österreich sei ein wichtiges Signal ausgesandt worden. Die bisherige Bundesregierung habe viel für den Wirtschaftsstandort zustande gebracht und auf fachlicher Ebene gut zusammengearbeitet. 

Handwerk und Gewerbe haben enorme Innovationskraft

Renate Scheichelbauer-Schuster gratulierte als Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk den Siegern und wies auf die „große Vielfalt, die außerordentliche Qualität der prämierten Produkte und Dienstleistungen und die enorme Innovations- und Entwicklungskraft des Handwerks und Gewerbes“ hin, die die Basis für den Erfolg von Österreichs größter Arbeitgebersparte bilde. Auch Scheichelbauer-Schuster betonte die besondere Relevanz, die die duale Ausbildung für Bundesministerin Margarete Schramböck hat.  

Lehrbetriebe bilden Fachkräfte von morgen aus

„Egal ob Hidden Champion oder Meisterbetrieb: Wir punkten mit der Qualität unserer Produkte und den Qualifikationen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 2018 verzeichneten wir ein Lehrlingsplus von 2,6 Prozent und bildeten damit 45.744 junge Menschen aus. Zuletzt lag das Plus im ersten Lehrjahr konstant bei rund fünf Prozent. Ich bin stolz auf unsere Lehrbetriebe, die sich ordentlich ins Zeug legen um die Fachkräfte von morgen auszubilden. Gleichzeitig herrscht eine irrsinnige Dynamik in der Sparte, die Digitalisierung ist ein starker Treiber und wir wollen unsere Betriebe bestmöglich beim technologischen Wandel unterstützen“, sagte Scheichelbauer-Schuster. (PWK279/US)

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