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Mahrer zu EU-Gipfel: Europa braucht gemeinsame Antworten auf wirtschaftliche und politische Herausforderungen der Zeit 

Nur ein Europa, das stark und gemeinsam auftritt, wird auf der Weltbühne ernst genommen, betont Wirtschaftskammer-Präsident Mahrer

Europa
© WKÖ

Sicherheit und Schutz der EU-Außengrenzen, Brexit, der Handelskonflikt mit den USA, eine klare Erweiterungsperspektive für die Länder am Balkan - die Agenda des EU-Gipfels enthält viele Themen, die auch für die Unternehmen in Österreich und ganz Europa von Bedeutung sind: „Die österreichische Wirtschaft erwartet sich vom EU-Gipfel gemeinsame Antworten auf die politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Zeit. Nur wenn Europa geeint auftritt und mit einer Stimme spricht, wird es auf der Weltbühne ernst genommen werden“, betont Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer im Vorfeld des Gipfels der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel.

Wirtschaftlichen Schaden des Brexit minimieren

Besorgniserregend aus Sicht der österreichischen Wirtschaft ist, dass bei den Verhandlungen über den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU zentrale Punkte noch offen sind und in London nach wie vor keine klare Linie darüber auszumachen ist, wie der Brexit abgewickelt werden soll. Auch ein „hard Brexit“, sprich ein Ausscheiden der Briten aus der EU ohne Nachfolgeregelung, kann nicht ausgeschlossen werden. „Für die österreichische Wirtschaft ist es wichtig, dass der wirtschaftliche Schaden des Brexit minimiert wird. Die Unternehmen brauchen auch in Zukunft einen möglichst breiten Zugang zum britischen Markt. Zugleich ist klar, dass es ein Rosinenpicken für Großbritannien nicht geben kann und auch nicht geben wird.“ Zudem erinnert Mahrer daran, dass Großbritannien noch mehr von einer engen Anbindung an die EU profitieren würde als die verbleibenden 27 EU-Länder. Immerhin wickelt Großbritannien - im ersten Quartal 2018 Österreichs neuntwichtigster Exportmarkt - in etwa die Hälfte seines Außenhandels mit der EU ab, während umgekehrt nur etwa fünf Prozent des EU-Außenhandels auf das Vereinigte Königreich entfallen.

Gesprächskanäle mit den USA offenhalten

Beim lodernden Handelskonflikt mit den USA gehe es darum „sich nicht erpressen zu lassen, zugleich aber alle Gesprächskanäle mit den Amerikanern offenzuhalten“, unterstreicht der WKÖ-Präsident. „Ein Handelskonflikt kennt nur Verlierer, keine Gewinner. Es bleibt zu hoffen, dass sich diese Erkenntnis am Ende des Tages auch in Washington durchsetzt.“

Klare Zukunftsperspektive für Westbalkan-Länder

Im Verhältnis zu den Ländern am Westbalkan spricht sich die österreichische Wirtschaft für eine „klare, glaubhafte und ehrliche Zukunftsperspektive“ aus. Die schrittweise Annäherung an bzw. Integration der Westbalkan-Länder in die EU, die für die österreichische Wirtschaft ein wichtiger Exportmarkt und eine bedeutende Destination für Auslandsinvestitionen sind, sorge für mehr Rechtssicherheit in dieser Region und sei damit ein Anreiz für weitere Investitionen und wirtschaftliche Aktivitäten, so der WKÖ-Präsident abschließend. (PWK479/SR)

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