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Mahrer: Soforthilfe für Tourismusbetriebe startet

Betroffene Unternehmen können über die ÖHT Anträge stellen – Mahrer: „Rasche Umsetzung des Haftungspakets wird zur Stabilisierung der Betriebe beitragen“

WKÖ-Präsident Mahrer mit Bundesministerin Köstinger vor Vertretern der Presse nach dem gemeinsamen Tourismusgipfel
© BMLRT/Paul Gruber WKÖ-Präsident Mahrer mit Bundesministerin Köstinger vor Vertretern der Presse nach dem gemeinsamen Tourismusgipfel

„Die Sicherstellung der Liquidität unserer Betriebe hat jetzt oberste Priorität. Dafür haben wir uns gemeinsam mit der Bundesregierung und Bundesministerin Elisabeth Köstinger eingesetzt. Die rasche und praxisnahe Umsetzung des Haftungspaketes ist ein Gebot der Stunde und wird zur Stabilisierung der heimischen Tourismusbranche beitragen“, betont WKÖ-Präsident Harald Mahrer, nach einem gemeinsamen Tourismusgipfel mit Bundesministerin Köstinger. Die Bundesregierung stellt nach dem heutigen Beschluss im Ministerrat als Soforthilfe Überbrückungsfinanzierungen mit einem Haftungsrahmen bis zu einer Höhe von 100 Mio. Euro für den heimischen Tourismus bereit. Die Abwicklung des Maßnahmenpakets startet somit. „Betroffene Tourismusbetriebe können über eine digitale Einreichplattform der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) ihre Anträge stellen. Wir gehen davon aus, dass dieses Angebot von unseren Betrieben intensiv nachgefragt wird“, erklärt Mahrer.  

Auch Mischbetriebe profitieren von den Sofortmaßnahmen

Vom Maßnahmenpaket profitieren auch Mischbetriebe, d.h. Busunternehmen, die auch ein Reisebüro angeschlossen haben (400 von 1.000 Busunternehmen haben auch ein Reisebüro) sowie Reisebüros, die kein Incoming-Geschäft haben, d.h. nur Gäste aus dem Inland aufweisen.   

Durch die aktuelle Entwicklung im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus haben derzeit alle Branchen in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft mit massiven wirtschaftlichen Auswirkungen zu kämpfen. Knapp 90% aller Tourismusbetriebe sind KMU – für sie ist die Sicherstellung ihrer Liquidität entscheidend. 

Rasche und unbürokratische Hilfe hat oberste Priorität

„Umso wichtiger ist daher die konkrete und unbürokratische Hilfe, denn unsere oberste Priorität als Interessensvertretung muss es weiterhin sein, den Unternehmen Sicherheit und Stabilität in einer Situation der Verunsicherung geben. Wir sind dankbar, dass wir durch die gute Zusammenarbeit mit Bundesministerin Köstinger und der Bundesregierung das Soforthilfepaket so rasch auf Schiene bringen konnten“, sagt WKÖ-Präsident Harald Mahrer.

WKÖ Coronavirus-Infopoint steht Betrieben zur Seite

Mit dem WKÖ Coronavirus-Infopoint steht die Wirtschaftskammer den Betrieben als erster Ansprechpartner mit Rat und Tat zur Seite. Alle Informationen sind auf wko.at/coronavirus abrufbar. Darüber hinaus steht der Infopoint telefonisch unter 05-90900-4352 von Mo-Fr 8:00-20:00 Uhr bzw. über E-Mail:  Infopoint_Coronavirus@wko.at für Fragen zur Verfügung.

(PWK090/ES) 

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