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MINT-Offensive der Bundesregierung: Erster Meilenstein der WKO-Bildungsoffensive erfolgreich umgesetzt! 

Mahrer: „Wichtiger Schritt gegen MINT-Fachkräftemangel“ – bis 2023 3000 neue Ausbildungsplätze

Studentin
© WKÖ

„3.000 neue Ausbildungsplätze in dem für Unternehmen enorm wichtigen MINT-Bereich, einem Zukunftsbereich unseres Standortes, sind ein wichtiger Schritt gegen den Fachkräftemangel. Es ist der erste Baustein unserer im Jänner 2019 präsentierten Bildungsoffensive der Wirtschaft, der jetzt rasch zur Umsetzung kommt. Nahezu jede sechste Stelle im MINT-Bereich bleibt derzeit unbesetzt, jedes zweite IT-Unternehmen sucht dringend Fachkräfte. Die Bundesregierung schafft mit dieser Zukunftsoffensive eine flächendeckende MINT-Ausbildungslandkarte für Österreich und stärkt die MINT-Ausbildung insbesondere dort, wo derzeit der größte Bedarf an Fachkräften in diesem Bereich besteht“, betonte heute, Freitag, WKÖ-Präsident Harald Mahrer. 

Wesentlich sei, dass Österreich als Fachkräftestandort mittel- und langfristig seine Wettbewerbsposition im internationalen Vergleich verbessern könne: „Fachkräfte sind einer von Österreichs Standortvorteilen und der Bedarf nach MINT-Fachkräften wird sich in den kommenden Jahren noch deutlich erhöhen. Digitalisierung und die Entwicklung von Innovationen können wir nur mit hochqualifizierten Fachkräften bewältigen. Weil MINT-Fachkräfte weltweit gefragt sind, ist es umso wichtiger, bei der Ausbildung rasch einen Gang höher zu schalten“, unterstreicht der WKÖ-Präsident. 

Frauenanteil in technischen Berufen erhöhen

Richtigerweise setzt die Bundesregierung auf einen Maßnahmenmix, der sowohl bei den einschlägigen Höheren Technischen Lehranstalten (HTL), den Handelsakademien (HAK) und den Kollegs an HTL und HAK als auch bei den Fachhochschulen (FH) ansetzt. „Wir müssen den gesamten schulischen Bereich im Auge haben. Natürlich liegt uns eine Stärkung der Fachhochschulen ganz besonders am Herzen. Da sich aber ein wesentlicher Teil der Schul- und Kollegabsolvent für ein weiterführendes Studium entscheiden, wird dadurch die Know-How-Basis deutlich gestärkt“, so Mahrer, der gleichzeitig darauf verweist, dass gerade heute, anlässlich des Frauentages ein wichtiges Signal gesetzt werde, den Frauenanteil in technischen Berufen zu erhöhen: „Wir sehen einen Trend, dass der Mädchenanteil in technischen Lehrberufen steigt. Die Metalltechnikerin liegt etwa bereits in den Top-Ten der beliebtesten Lehrberufe. Diesen Trend wollen wir auch generell in technikaffinen Ausbildungen verstärken und Mädchen für MINT begeistern.“ Wünschenswert wäre es etwa, wenn im gesamten schulischen System die Möglichkeiten erweitert werden, MINT-Wissen und -Erfahrungen zu sammeln. Dies könne etwa durch außerschulische Angebote passieren. „Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass unsere Unternehmen selber MINT erlebbar machen und in Form von offenen Technologie- und Impulslaboren in Kooperationen mit den heimischen Schulen sehr attraktive Angebote bieten“, unterstrich Mahrer. 

„Zwei Monate nach dem Start der Bildungsoffensive der Wirtschaft kommt ein außerordentlich wichtiger Punkt für unsere Unternehmen und für den Ausbildungs- und Fachkräftestandort Österreich in Umsetzung. Dies ist es ist ein starkes Signal der Bundesregierung an die Wirtschaft durch bestmögliche Rahmenbedingungen unseren Standort im internationalen Wettbewerb zu stärken“, so der WKÖ-Präsident abschließend. (PWK143/us)

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